Bundespolizei musste eingreifen

Baby-Drama am Münchner Hauptbahnhof

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Das Kind weint, als es von der Mutter getrennt wird. Doch es ist natürlich eine notwendige Schutzmaßnahme.
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München - Es waren herzzerreißende Szenen, die sich am Mittwoch am Hauptbahnhof abspielten: Die Bundespolizei musste einer jungen Mutter ihr Baby abnehmen.

Was für ein Drama am Hauptbahnhof in München: Eine eindeutig unter Drogen stehende junge Mutter (24) wurde am Donnerstag gegen 15 Uhr auf Höhe Jena in einem ICE festgestellt, das berichten tzBILD München und die Münchner Abendzeitung. Immer wieder fiel sie in einen Dämmerzustand, schwankte und wirkte völlig verwirrt. Auf dem Arm der Frau: Ein 18 Monate altes Baby, ein Junge.

Die Zugbegleiterin (47) war besorgt, verständigte einen mitreisenden Bundespolizisten (28).  Auch dem Beamten erschien die Frau völlig desorientiert. Der Beamte überwachte fortan ständig ihren den Gesundheitszustand. Am Hauptbahnhof München nahmen dann mehrere Beamte die Frau mit ihrem Kind in die Bundespolizei-Wache mit.

Das Kleinkind brach natürlich in Tränen aus, als es von einem Polizisten weggetragen wurde. Getrennt von der Mutter, die nicht mehr Herrin über ihre Sinne war. Das Jugendamt wurde verständigt, der Junge in die Obhut der Behörde genommen. 

Zeugen wollen einen Mann in Begleitung der Mutter gesehen haben. Auch er habe wie auf Drogen gewirkt. Aufgefallen war die Frau bereits in Berlin, weil sie Probleme beim Einstieg in den Zug hatte. Sie war auf dem Rückweg zu ihrem Wohnort im Ostallgäu.

Am Mittwochabend konnte sie die Wache wieder verlassen. Ihr verbesserter Gesundheitszustand ließ das zu.

mg/ro24

Quelle: rosenheim24.de

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