Haftbefehle im Grenzgebiet

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Im Fahndungsnetz: Die Bundespolizei vollstreckte mehrere Haftbefehle im Grenzgebiet.

Rosenheim-  Mehrere gesuchte Straftäter gingen der Bundespolizei im deutsch-österreichischen Grenzgebiet ins Fahndungsnetz. Warum sie ins Visier der Beamten geraten waren:

Die Bundespolizei hat am Wochenende, den 22. Oktober und 23. Oktober, im deutsch-österreichischen Grenzgebiet gleich mehrere gesuchte Straftäter gefasst. Einer von ihnen musste eine fast dreijährige Gefängnisstrafe antreten. Bei den anderen trieben die Fahnder insgesamt rund 4.400 Euro für die Justizkasse ein.

Wegen Steuerhinterziehung hatte die Staatsanwaltschaft Landshut gegen eine deutsche Staatsangehörige einen Haftbefehl erlassen. Die 45-Jährige war laut Fahndungscomputer zu einer Geldstrafe von etwas über 2.200 Euro verurteilt worden. Die Freilassinger Fahnder stoppten die Frau auf der A 8 bei Piding. Sie konnte durch ihre Zahlung eine Ersatzfreiheitsstrafe abwenden.

Bei Bad Feilenbach überprüften Rosenheimer Beamte die Personalien eines Bulgaren. Wie sich herausstellte wurde der 28-Jährige wegen einer zurückliegenden Straßenverkehrsgefährdung von der Staatsanwaltschaft Augsburg gesucht. Einschließlich Verfahrenskosten musste er eine Strafe in Höhe von rund 1.800 Euro begleichen. Da er die Summe aufbringen konnte, blieb ihm die Ersatzhaft erspart.

Ebenfalls auf der A 8 kontrollierten die Bundespolizisten einen Bosnier. Der 45-Jährige war wegen verschiedener Delikte in der Vergangenheit zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nachdem er einen Teil des vorgesehenen Gefängnisaufenthalts verbüßt hatte, wurde er des Landes verwiesen und ein Einreiseverbot gegen ihn verhängt. Mit seiner Autofahrt nach Deutschland sorgte er nicht nur dafür, dass die restlichen 1.084 Tage Gefängnis fällig wurden, sondern er machte sich auch noch wegen illegaler Einreise strafbar. Inzwischen befindet er sich in der Bernauer Haftanstalt.

Ein Slowene musste rund 400 Euro zahlen. Er war wegen Trunkenheit im Verkehr verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hatte gegen den 40-Jährigen Haftbefehl erlassen. Auf der A 93 verhafteten die Fahnder den Mann nahe Oberaudorf. Um die geforderte Summe erleichtert, konnte er seine Fahrt fortsetzen.

Dagegen machte ein Türke mit einer Justizvollzugsanstalt Bekanntschaft. Er wird von der Staatsanwaltschaft Augsburg des Betrugs beschuldigt. Auf der Autobahn von Salzburg Richtung München blieb der 46-Jährige bei Piding im Fahndungsnetz der Bundespolizei hängen. In Bad Reichenhall musste er die Untersuchungshaft antreten.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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