Große Haie für die Bundespolizei

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Landkreis - Der Bundespolizei sind in den letzten Tagen viele Straftäter ins Fahndungsnetz gegangen. Mitunter wegen  Diebstahls, Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Waffengesetz.

Seit dem Wochenende (12./13. Februar) sind der Bundespolizei drei verurteilte Straftäter ins Fahndungsnetz gegangen. Die Männer wurden jeweils mit Haftbefehl gesucht.

Bereits am Samstagnachmittag nahmen Bundespolizisten im Zug von Kufstein nach Rosenheim einen Albaner fest. Wie sich bei der Kontrolle auf Höhe Raubling herausstellte, suchte ihn die Staatsanwaltschaft in Mainz. Der 42-Jährige war 2001 wegen Urkundenfälschung zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt worden. Nachdem er einen Teil der Strafe verbüßt hatte, wurde er aus Deutschland ausgewiesen. Mit seiner Einreise ist nun die einjährige Restfreiheitsstrafe fällig geworden. Die Beamten lieferten den Mann in eine Münchener Justizvollzugsanstalt ein.

Bei der Kontrolle eines Linienbusses nach Mailand auf der A 8 ging den Freilassinger Fahndern am Sonntag bei Piding ein tschechischer Staatsangehöriger ins Netz. Die Staatsanwaltschaft Amberg suchte den 31-Jährigen wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Nachdem der Tscheche eine Geldstrafe in Höhe von 460 Euro gezahlt hatte, konnte er seine 20-tägige Freiheitsstrafe abwenden.

Auch am Montag gelang es einem Italiener gerade noch, den drohenden Haftantritt zu verhindern. Die Überprüfung seiner Personalien auf der A 93 bei Kiefersfelden ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft in München bestand. Der italienische Staatsangehörige musste einschließlich Verfahrenskosten eine Geldstrafe von insgesamt 3.650 Euro wegen räuberischen Diebstahls zahlen. Erst nachdem sein Bruder aus München den offenen Geldbetrag bei der Rosenheimer Bundespolizei beglichen hatte, konnte der 26-Jährige seine Reise fortsetzen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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