Großes Engagement der Einsatzkräfte

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Lichterloh brannte am Montagmorgen das Haus.

Kolbermoor - Positive Bilanz in Sachen Einsatzbereitschaft ziehen die Freiwilligen Feuerwehren Kolbermoor und Pullach nach dem Brand in der Albert-Schalper-Straße.

Das Doppelhaus war in den Morgenstunden des Silvestertages in Brand geraten. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer bald unter Kontrolle bringen. Noch am frühen Vormittag konnten die Bewohner laut Feuerwehr die Gebäude wieder betreten, um ihre Dokumente und Wertsachen zu sich zu nehmen. Durch den umsichtigen Einsatz von Löschmitteln kam es nach Angaben von Kolbermoors Kommandant Richard Schrank im Erdgeschoss und Keller beider Haushälften zu keiner beziehungsweise nur geringer Beeinträchtigung durch Löschwasser. Im Dach- und Obergeschoss aufgestautes Löschwasser wurde mit Wassersaugern soweit möglich entfernt und loses Brandgut in den Gartenbereich gebracht. Ebenso konnte in beiden Häusern die Heizung wieder in Betrieb genommen werden, so dass in der Folge auch keine Gefahr weiterer Schäden durch Frost besteht.

Etwas zeitintensiver gestaltete sich laut Schrank dann das Verschließen der Haushälften. Beide Dachhälften sowie zahlreiche Fenster und Balkontüren mussten gegen Kälteeintritt und fremden Zugang verschlossen werden. Gegen 16 Uhr und somit nach etwas mehr als neun Stunden war dann endlich "Einsatzende".

Rückblickend lobt Kommandant Schrank die sehr gute Zusammenarbeit der insgesamt rund 140 Einsatzkräfte von Rettungsdienst, der Feuerwehren und der Polizei sowie des städtischen Bauhofs. Weiter hoben Schrank wie auch der Pullacher Gruppenführer Ulrich Rose das Engagement der Nachbarn hervor, die zusätzlich zur Kernversorgung durch das BRK die Einsatzkräfte immer wieder mit warmen Getränken und Lebkuchen versorgt hätten.

Feuer zerstört Wohnhaus

Auch für Ulrich Rose nichts Alltägliches, wie er betont: Immer wieder sei in den Zeitungen zu lesen, Schaulustige behindern die Einsatzkräfte - "es gibt aber auch Mitmenschen, die bewusst anders handeln. Noch bevor der Betreuungsdienst des BRK die Verpflegung übernehmen konnte, kam ein Ehepaar aus der Nachbarschaft und versorgte die Einsatzkräfte. Pausenlos kochten sie Tee und Kaffee und verteilten beides, zusammen mit Lebkuchen, an alle Helfer. Bei den kühlen Temperaturen ist ein warmer Schluck, gerade für die Atemschutzträger der Feuerwehren, wohltuend und stärkt die Einsatzbereitschaft", unterstreicht Rose.

rg/Mangfall-Bote

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Quelle: rosenheim24.de

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