Großeinsatz am Walchensee

Münchner Wanderer verirren sich im Schneetreiben - Lebensgefahr!

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Walchensee/Kochel am See - Eine 43-jährige Frau und ihr 45-jähriger Begleiter sowie ein Hund waren im Walchenseegebiet in akuter Lebensgefahr. Sie hatten sich im dichten Schneetreiben auf dem Rückweg einer Wanderung von der Hochkopfhütte zum Walchensee verirrt.

Eine 43-jährige Frau und ihr 45-jähriger Begleiter aus München hatten sich beim Wandern mit ihrem Hund verlaufen. Die Hochkopfhütte (1299 Meter) hatten sie noch ohne Probleme erreicht. Auf ihrem Rückweg zum Auto, das sie am Walchensee geparkt hatten, wurde es immer dunkler. Zudem herrschte so dichtes Schneetreiben, dass die beiden die Orientierung verloren, berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Da sich die Frau nicht mehr anders zu helfen wusste, rief sie ihren Lebensgefährten in München an – danach war der Handy-Akku leer. Der Freund verständigte gegen 16.25 Uhr die Feuerwehr und diese wiederum die Integrierte Leitstelle Oberland.

Nachdem der Alarm bei den Bergwachten Krün und Mittenwald eingegangen war, fanden die neun Einsatzkräfte die beiden unterkühlten Wanderer und ihren Hund relativ zügig, obwohl eine Handyortung nicht möglich war. „Wenigstens hatten sie eine Stirnlampe dabei“, sagt Bereitschaftsleiter Heinz Pfeffer von der Bergwacht Mittenwald gegenüber dem OVB. 

Durchgefroren und am Ende ihrer Kräfte wartete das Paar auf Hilfe.Verletzt waren die Ausflügler nicht, dafür aber entkräftet. Denn sie sollen sich bereits in der Früh zu ihrem Ausflug in die Berge aufgemacht haben.

mh

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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