Gregor Ries macht bei RTL-Show mit

Eder Geschäftsführer zieht Resümee über seine Teilnahme bei Undercover Boss

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Bei seinem Undercover-Einsatz arbeitet Gregor Ries als Landmaschinen- und Melkrobotertechniker, als Verkäufer im Baumarkt und als Herdenmanager auf einem Bauernhof.
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Tuntenhausen - Am Montag, 11. Februar, lief auf RTL eine neue Folge von "Undercover Boss". Gregor Ries, Geschäftsführer des Traditionsunternehmen Eder, tauschte seinen Anzug gegen Arbeitsoverall und unterstützte seine Mannschaft. So erlebte er die Sendung.

Üblicherweise ist Gregor Ries (53) Geschäftsführer der Eder Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Tuntenhausen. Die Eder Familienholding ist einer der größten Auto- und Landmaschinenhändler in Deutschland. Gregor Ries istseit acht Jahren in der Eder GmbH als Geschäftsführer tätig. Als Undercover Boss schlüpft er in die Rolle des Show-Kandidaten Mathias. Bei seinem Undercover Einsatz arbeitete er als Landmaschinen- und Melkrobotertechniker, als Verkäufer im Baumarkt und als Herdenmanager auf einem Bauernhof.

Gregor Ries als "Mathias". Mit Hilfe eines aufwendigen Haarteils, mit Brille, Bart und entsprechender Kleidung wurde der Geschäftsführer bis zur Unkenntlichkeit verwandelt. 

So erlebte der Geschäftsführer seine Teilnahme

Wie ist es zur Teilnahme bei Undercover Boss gekommen?

Ries: "Wir sind eigentlich schon im Frühjahr von RTL angesprochen worden. Man kann sich zu der Serie gar nicht bewerben, sondern wir sind angeschrieben worden, ob wir da mitmachen wollen. Dann haben wir uns natürlich Gedanken darüber gemacht und haben uns in einem ganz kleinen Kreis dazu entschieden, dass wir mitmachen werden.

Warum wurden Sie nicht erkannt?

Ries: Das fragen sich viele, weil gerade in einem Familienunternehmen liegt das ja auf der Hand. Es gibt allerdings zwei Gründe, warum das nicht passiert ist, das hat mich auch gewundert. Das Eine ist natürlich die äußerliche Verwandlung, aber ich glaube der noch wichtigere Teil liegt woanders. Man muss sich das vorstellen wie bei einem Zauberer. In der Regel sind das einfache Tricks, aber der Zauberer arbeitet mit Ablenkung. Und mit Ablenkung wurde auch hier gearbeitet. Wir haben bei den Mitarbeitern verkündet, wir drehen die Sendung "Deutschlands härteste Anpacker" und dann rechnet niemand damit, dass es sich hier um Undervcover Boss handelt.

Würden Sie nochmal mitmachen?

Ries: Ich bin oft gefragt worden, war das total nervig, war das super anstrengend, würdest du es jeden Tag wieder machen? Ich muss ganz klar sagen, ja ich würde es jederzeit wieder machen. Eins ist richtig, es ist super anstrengend, weil man in Jobs unterwegs ist, die einen überfordern, mich persönlich überfordert haben, das ist logisch, das ist ja nicht die Routine die man jeden Tag hat. Auf der anderen Seite, es hat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern man hatte die Chance ohne jeden Chefbonuns den ganzen Tag mit den Mitarbeitern wirklich auf Augenhöhe zu arbeiten und das macht es eigentlich aus. Ich habe bis heute zu allen vier Mitarbeitern aus der Sendung eine enge Bindung, weil man sich eben darüber austauscht. Und so ein Tag auf Augenhöhe verbindet einfach.

Warum wurden einige Bereiche nicht gezeigt?

Ries: Es ist natürlich so, dass man sich als Geschäftsführer wünscht; alle Bereiche eines Unternehmens zu zeigen, aber das funktioniert schon allein aus Kapazitätsgründen nicht. Letztlich muss man sagen, es werden die Bereiche ausgewählt, wo es vielleicht auch für den Zuschauer interessant ist etwas zu sehen und wo die Mitarbeiter aufgeschlossen sind. 

Was war Ihr Highlight?

Ries: Mein Lieblingsdreh war der Tag im Herdenmanagement, wo ich mitten in der Kuhherde stand, direkte Berührung mit den Tieren hatte. Dass ich im Kuhstall war ist schon sehr sehr lange her und ganz ehrlich so eine Kuhherde mit 40-50 Tieren, da so drin zu stehen ist auch nicht ohne und war richtig richtig interessant, weil es für mich auch so neu war.

Bei seinem Undercover-Einsatz arbeitet Gregor Ries als Landmaschinen- und Melkrobotertechniker, als Verkäufer im Baumarkt und als Herdenmanager auf einem Bauernhof.

Quelle: mangfall24.de

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