Gratulation auch für "Bauer Josef"

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Josef Unterhuber war dank "Bauer sucht Frau" der wohl prominenteste Geehrte.

Eiselfing - Bei der Hauptversammlung der Landwirtschaftsschule wurden alle Absolventen geehrt, die sich im letzten Jahr "getraut" hatten. Darunter auch "Bauer Josef" aus der RTL-Soap "Bauer sucht Frau".

Einer der stärksten Jahrgänge der Landwirtschaftsschule Wasserburg hat vor 40 Jahren die Schule verlassen. Entsprechend viele Ehrungen gab es bei der Hauptversammlung der "Ehemaligen". Die ehemaligen Wasserburger Landwirtschaftsschüler und -schülerinnen wurden vom Verband für landwirtschaftliche Fachbildung (VlF) mit einem kleinen Geschenk geehrt. Außerdem wurde ehemaligen Absolventen, die sich im letzten Jahr "getraut" hatten, gratuliert. Unter ihnen war auch der deutschlandweit bekannte "Bauer Josef" Unterhuber aus der RTL-Soap "Bauer sucht Frau", seine Narumol war allerdings zu Hause geblieben.

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Den Geschäftsbericht trug der Vorsitzende Josef Grandl vor, nachdem Geschäftsführer Rolf Oehler an der Versammlung nicht teilnehmen konnte. Er kämpfte zeitgleich bei Landwirtschaftsminister Brunner für die zukünftige pflanzenbauliche Beratung an den Landwirtschaftsämtern. Im Zuge des Personalabbaus in den Ämtern steht diese nämlich auf dem Spiel.

Grandl berichtete, dass der VlF Wasserburg mit seinen über 1800 Mitgliedern - und einer Frauenquote von 34 Prozent - zwar immer noch zu den stärksten gehört, die Zahl aber stagniert. Seit die gut besuchte Schule in Wasserburg geschlossen wurde, fehlen auch die Neuzugänge.

68 Mitglieder der Schuljahrgänge 1969/70 erhielten die Ehrung des Wasserburger VlF aus der Hand des Vorsitzenden Josef Grandl, im Bild Berta Oberschätzl aus Steinhöring.

Die traditionell am besten besuchte Veranstaltung war wieder der "Ehemaligenball" in der Badria-Halle, gefolgt vom "Wasserburger Milchviehtag", der mit hochkarätigen Referenten und Betriebsleiterberichten aus der Praxis viele Milchbauern informierte. Sehr gut besucht war auch ein Vortragsabend, bei dem es darum ging, einen neuen Milchviehstall möglichst kostengünstig zu bauen.

Allerdings waren auch Versammlungen dabei, bei denen die Teilnehmerzahl "sehr überschaubar" war, so Grandl, obwohl sich der Hauptausschuss des Verbandes viel Mühe und Gedanken über die Themenauswahl mache. Den Kassenbericht gab Josef Freiberger.

Zum Abschluss verblüffte Zauberer Gerry Scharnböck aus dem Innviertel die Anwesenden. Man kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie plötzlich im Mund ein Löffel zur Gabel wurde, wie sich Seile verknüpften und wieder aufgingen oder verschwanden. Auf besonders großes Interesse stieß die Nummer, bei der aus einem 20-Euro-Schein ein Fünfziger wurde.

Viele anschließende Gespräche drehten sich um die Zeit damals. So hatte die Hauptversammlung fast einen Klassentreffen-Charakter.

mei/Wasserburger-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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