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Gewaltorgie im Drogenrausch: Ab in die Therapie

Rosenheim - Mit Fäusten, Füßen, Ästen und einer abgebrochenen Flasche schlug ein Mann um sich - unter den Opfern: Seine Freundin. Erst ein Hund konnte ihn stoppen. Nun fiel das Urteil.

Es waren erschreckende Szenen, die eine Anwohnerin im Juli vergangenen Jahres am Salinplatz beobachten musste: Wüstes Geschrei, ein brüllender Mann und eine Frau, die zum Opfer seiner Schläge und Fußtritte wurde. Damit nicht genug: Auf zwei weitere Männer ging er daraufhin ebenfalls mit den Fäusten los, verletzte sie mit einer abgebrochenen Bierflasche, schlug mit einem Ast auf sie ein. Dass der Täter schließlich die Flucht ergriff, lag wohl allein an einem Hund - er machte dem Szenario ein Ende und biss dem Mann ins Bein.

Vor dem Rosenheimer Schöffengericht stand der Fall nun zur Verhandlung. Der 37-jährige Angeklagte war vollumfänglich geständig, wie die Chiemgau-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. Er erklärte den Schöffen seine damalige Situation - eine "Ausnahmesituation": Ihm drohte Strafhaft, wenn er nicht eine Drogentherapie antreten würde. Doch zum damaligen Zeitpunkt stand der Handwerker noch immer unter Drogen. Dazu kam Eifersucht auf seine damalige Freundin - eines der Opfer. Auch die anderen Geschädigten stammen alle aus seinem Bekanntenkreis.

Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Verteidiger des 37-jährigen Rosenheimers waren sich einig: Eine 18-monatige, geschlossene Therapie. Schöffen und Richterin stimmten zu, das Urteil wurde sofort rechtskräftig.

Den vollständigen Bericht lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Chiemgau-Zeitung oder unter www.ovb-online.de.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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