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Es soll einfacher und einheitlicher werden

Diese Quarantäne-Regeln gelten jetzt für Schüler in Bayern

Klaus Holetschek CSU Schule
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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU/rechts) hat mit seinen Ministerkollegen neue Corona-Regeln für Schüler beschlossen.
  • Martin Weidner
    VonMartin Weidner
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Berlin/München - Die Gesundheitsminister der Länder haben sich - pünktlich zum Schuljahresstart in Bayern - mehrheitlich für einfachere und bundesweit einheitlichere Quarantäne-Regeln bei Corona-Fällen in Schulen ausgesprochen.

Über ein entsprechendes Regelwerk haben die 16 zuständigen Minister und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag (6. September) in Berlin beraten (News-Ticker Dienstag, 7. September). Der Beschluss wurde laut Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Ende bei zwei Enthaltungen einstimmig angenommen, hieß es.

rosenheim24.de stellt die wichtigsten Regeln im Überblick vor:

Nicht mehr die gesamte Klasse in Quarantäne

Grundsätzlich solle bei einem positiven Fall nicht mehr für den gesamten Klassenverband Quarantäne angeordnet werden. Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Holetschek, sagte, dies solle als „Leitplanken“ an die Gesundheitsämter weitergegeben werden.

Ende von Quarantäne frühestens nach fünf Tagen

Kinder, die als enge Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt werden und keine Symptome haben, sollen diese demnach frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Test beenden können. Grundsätzlich folgten die Minister dabei dem Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Von der Richtlinie sollen die Gesundheitsämter vor Ort im Einzelfall auch abweichend entscheiden können, hieß es. Erlaubt sind dabei sowohl ein PCR-, als auch ein Antigen-Schnelltest.

Auch gar keine Quarantäne möglich

Quarantäne-Anordnungen sollen generell „mit Augenmaß“ und abhängig von Schutzkonzepten mit Lüftung, Tests und dem Tragen von medizinischen Masken erlassen werden. Wenn in einer bestimmten Schule beispielsweise gute Hygienemaßnahmen, eine gute Luftreinigung und ein gutes Maskenmanagement vorhanden sind, besteht theoretisch auch die Möglichkeit, ganz auf Quarantäne-Maßnahmen zu verzichten.

Engmaschiges Testkonzept

Wenn ein Corona-Fall in einer Klasse/an einer Schule auftritt, ist ein besonders „engmaschiges Testkonzept für die Klasse oder Gruppe“ vorgesehen. Oberste Priorität sei es, möglichst viele Neuinfektionen zu vermeiden, hieß es.

„So viel Präsenzunterricht wie möglich“

Ziel sei bei allen Maßnahmen laut Holetschek „guter Infektionsschutz und so viel Präsenzunterricht wie immer möglich“. Spahn befürwortete die einfacheren Quarantäne-Regeln bei Corona-Fällen in Schulen, pochte dafür aber auf Schutzkonzepte. 

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) hatten das bayerische Konzept, das aus den vier Eckpfeilern Impfen, Testen, Maske und Lüften besteht, bereits vergangene Woche bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Damals waren auch komplett neue Corona-Regeln für den Freistaat präsentiert worden. Seit 2. September gilt deswegen auch die 14. Bayerische Infektionsschutzverordnung.

mw

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