Vollsperrung auf Autobahn

Geisterfahrer stirbt bei Unfall auf der A96

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Ein Geisterfahrer hat am Samstagmorgen auf der A96 bei Landsberg am Lech einen schweren Unfall verursacht. Er raste mit seinem VW in den BMW eines Münchners.

München - Ein Geisterfahrer hat am Samstagmorgen auf der A96 bei Landsberg am Lech einen schweren Unfall verursacht. Er raste mit seinem VW in den BMW eines Münchners.

Am Samstagmorgen um 08.35 Uhr kam es auf der Autobahn München - Lindau auf Höhe der Anschlussstelle Landsberg West zu einem Falschfahrerunfall. Ein 76-jähriger Fahrer eines VW fuhr auf der Richtungsfahrbahn Lindau in falscher Richtung und kollidierte dann auf Höhe der Einfahrt Landsberg West mit einem Pkw, BMW, an dessen Steuer ein 45-jähriger Münchner saß.

Durch den heftigen Aufprall wurde der Falschfahrer sehr schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Münchner Klinik. Dort verstarb er wenige Stunden nach dem Unfall. Der Fahrer des BMW kam mit leichteren Verletzungen davon. Er erlitt eine Armfraktur. Ein 22-jähriger Autofahrer erlitt einen Schock, als er dem Falschfahrer unmittelbar vor der Kollision noch ausweichen konnte.

Geisterfahrer stirbt bei Unfall auf der A96

Geisterfahrer stirbt bei Unfall auf der A96

Die Autobahn A 96 wurde für die Hubschrauberlandung total gesperrt. Im Anschluss konnte an der Unfallstelle einspurig vorbeigeleitet werden. Die Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck ist für die Unfallaufnahme zuständig. Sie wird von einem durch die Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachter unterstützt.

Die Feuerwehr Landsberg und die Autobahnmeisterei Mindelheim unterstützten bei der Bergung und Absicherung. Inzwischen meldeten sich zwei weitere Autofahrer, darunter ein Wohnwagengespann, die beim Ausweichen mit dem Falschfahrer kollidierten. Es entstand jeweils Sachschaden.

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