Geisterfahrer: Ministerin in Todesangst

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Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer schickte ein Stoßgebet in den Himmel

München - Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) hat unmittelbar nach einem Beinahe-Unfall mit einem Geisterfahrer auf der A9 ein Stoßgebet in den Himmel geschickt. Wie es Ihr nach dem Beinahe-Crash ging:

„Ich bin überzeugt, dass der Herrgott schützend die Hand über uns gehalten hat,“ sagte Haderthauer dem Radiosender Antenne Bayern. Sie sei auf der Heimfahrt von verschiedenen Terminen zufällig in derselben Kolonne wie Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) gewesen. „Wir waren beide auf der linken Spur. Das Auto des Ministerpräsidenten war ein paar Wagen vor uns“, sagte die CSU-Politkerin. „Ich habe gearbeitet, aus irgendeinem Grund habe ich genau in der Situation aufgeschaut, als uns der Geisterfahrer mit hoher Geschwindigkeit entgegen kam. In dem Moment hat mein Fahrer auch schon unser Auto herübergerissen“, so Haderthauer weiter. „Das lässt einem das Herz stehen. Das hat mich sehr lange verfolgt.“

Die bayerische Sozialministerin räumte ein, dass sie Todesangst gehabt habe. „Hätte mein Fahrer nicht so hervorragend reagiert und hätten wir nicht das Glück gehabt, dass die Spur neben uns frei war, dann wäre es vorbei gewesen. Das lässt einen erst einmal innehalten. Auch auf längere Zeit hin ist dieser Moment bei mir zurückgekommen“, sagte sie im Gespräch mit Antenne Bayern. Wegen des Zwischenfalls ist Haderthauer aber nicht weniger mit dem Auto unterwegs. Sie sei religiös und glaube an höhere Fügung. Wenn man vom Schicksal getroffen werde, „dann wird es passieren, ob du zuhause sitzt oder auf der Autobahn unterwegs bist“, erklärte die Ministerin. Der 49-jährige Geisterfahrer war am Autobahnkreuz Nürnberg von der Polizei gestoppt worden. Gegen den Mann wurde ein Haftbefehl erlassen.

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