Wer hat Stephen Timothy Berichon gesehen?

Tourist plante "Gewaltmarsch" von Füssen nach München - vermisst!

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Füssen/München - Die Polizei sucht dringend den vermissten Amerikaner Stephen Timothy Berichon. Angehörige hatten den Mann als vermisst gemeldet, nachdem er seinen Rückflug in die USA nicht angetreten hatte.

Am Mittwochnachmittag, 20. Dezember, meldeten Angehörige aus den USA den 24-jährigen Stephen Timothy Berichon bei der Polizeiinspektion Füssen als vermisst. Der Vermisste reiste am Samstag, 9. Dezember, aus den USA in München ein und fuhr mit dem Zug weiter nach Füssen. Dort blieb er bis Dienstagvormittag, 11. Dezember, in einem Hotel in Hopfen am See (Ostallgäu). Dies teilte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West mit.

Nach den vorliegenden Angaben wollte Berichon offenbar zu Fuß über Grainau nach Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkrichen) und im weiteren Verlauf zurück nach München. Über die Marschroute liegen keine Erkenntnisse vor. Geht man nach Google Maps, wäre das eine gewaltige Wegstrecke von mindestens 165 Kilometern!

Den gebuchten Rückflug am 18. Dezember in die USA trat er offensichtlich nicht an. Angehörige meldeten ihn daraufhin als vermisst. Die bisherigen Ermittlungen zum Aufenthaltsort verliefen bislang negativ. 

Die Beschreibung des Vermissten:

Der Vermisste ist auffällig groß (188 cm) und muskulös (108 Kilo). Ferner trägt er kurzrasierte blonde Haare und wie abgebildet einen Kinnbart. Zur Bekleidung liegen keine Erkenntnisse vor, er führt jedoch einen roten Rucksack mit sich. Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten Dritter. 

Die Polizei Füssen hat folgende Fragen:

  • Wer hat den Vermissten gesehen? 
  • Wer hat im Bereich zwischen Hopfen am See und München Anhalter mitgenommen, auf die die Beschreibung des Vermissten passt? 
  • Hat sich der Vermisste in einen Beherbergungsbetrieb / Berghütte oder auch bei Privatpersonen einquartiert?

Hinweise nimmt die Polizei Füssen (Telefon 08362/91230) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Nutzen Sie im Eilfall auch den Notruf unter "110".

Pressemeldung PP Schwaben Süd/West, mw

Quelle: rosenheim24.de

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