Großaufgebot von Flüchtlingen aus Zug geholt

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Freilassing/Rosenheim - Alle Hände voll zu tun hatte die Polizei am Donnerstag. Aus einem Zug holten die Beamten ein Großaufgebot an illegal eingereisten Personen.

Am Donnerstag hatten die Schienenfahnder der PI Fahndung Traunstein alle Hände voll zu tun. Im Rahmen der Überwachung der grenzüberschreitenden Personenzüge stellten sie im Laufe des Tages insgesamt 58 unerlaubt eingereiste Personen fest.

Bereits im ersten Zug, welcher von Budapest kommend in Richtung München unterwegs war, trafen sie auf eine aus 33 Personen bestehende Gruppe, welche keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente vorlegen konnte. Es handelte sich dabei um 28 kosovarische Staatsangehörige, darunter zehn Kinder bzw. Jugendliche im Alter von einem bis 17 Jahren, drei Syrer, einen Libanesen und einen Afghanen.

Die Personen wurden am Bahnhof Rosenheim aus dem Zug genommen und zuständigkeitshalber der Bundespolizei zur Sachbearbeitung übergeben. Durch die fahndungsmäßige Überprüfung stellte sich heraus, dass für den 22-jährigen Libanesen eine Ausweisungsverfügung mit Wiedereinreisesperre vom Ausländeramt Wuppertal vorliegt. Er wurde bereits am Tag zuvor nach Österreich zurückgeschickt, von wo aus er versucht hatte, ins Bundesgebiet einzureisen. Nun wird er erneut zurückgeschickt.

Bei einem 31-jährigen kosovarischen Staatsangehörigen wurde eine Ausschreibung im Fahndungsbestand der Schengen-Staaten von den schweizerischen Behörden zwecks Einreisesperre in das Schengen-Gebiet festgestellt.

Die drei Syrer, sowie 16 kosovarische Staatsangehörige stellten Schutzersuchen und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die zuständige Aufnahmeeinrichtung in München weitergeleitet. Bei den restlichen Personen ist eine Abschiebung ins Heimatland geplant.

Pressemeldung PI Fahndung Traunstein

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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