Angst in Bayern: 200 Frauen bekamen PIP-Brustimplantate

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Die Brustimplantate des französischen Herstellers PIP können defekt sein.

München - Zahlreiche Frauen haben auch in Bayern die gefährlichen PIP-Brustimplantate erhalten. Etwa 200 Patientinnen droht eine weitere OP, in der die defekten Implantate entfernt werden.

Rund 200 Frauen in Bayern haben nach bisherigen Erkenntnissen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit PIP-Brustimplantate erhalten. Die Zahl habe sich aus Meldungen von Kliniken und Ärzten an die Regierungen der bayerischen Bezirke ergeben, sagte eine Sprecherin am Dienstag in Erlangen.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hatte empfohlen, die Implantate des insolventen französischen Herstellers PIP entfernen zu lassen. Deren Silikon kann heraussickern, sich im Körper verteilen und Entzündungen auslösen. Nicht bewiesen ist, ob dies das Krebsrisiko erhöht.

dpa

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