Lennys Wunden sind fast verheilt

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Lenny geht es nach einer Rottweiler-Attacke in Flintsbach wieder richtig gut.
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Flintsbach - Der Jagdhundemischling Lenny ist vor etwa zwei Monaten bei einem Spaziergang von zwei Rottweilern fast totgebissen worden. Was sich seitdem tat:

Braunes, glänzendes Fell, einen grauen Fellstreifen auf der Brust und grüne, treu dreinblickende Augen - das ist der Jagdhundemischling Lenny. Ein ganz normaler Hund auf den ersten Blick. Auf den zweiten einer mit auffälligen Narben. Diese stammen von einem Angriff zweier Rottweiler Anfang Mai dieses Jahres bei einem Spaziergang mit seinem Herrchen in Flintsbach am Inn.

So sah Lenny nach der Not-OP aus.

Nach einem ersten Schock geht es Lenny mittlerweile seelisch und körperlich wieder besser. "Die Narben sind sehr gut am Verheilen und das Fell wächst zum Glück wieder wunderbar nach", erklärt seine Besitzerin. Er lasse sich auch wie gewohnt kraulen, da von den Verletzungen keine Schmerzen mehr auszugehen scheinen. Der Jagdhundemischling ist lediglich noch etwas vorsichtig im Umgang mit anderen Hunden. Er "duckt sich und wartet", gehe aber dann doch mutig auf diese zu.

Erfreulich ist auch die Nachricht über die Regelung der finanziellen Schäden. Nach einer 3-stündigen Not-OP, nach der Attacke der beiden Rottweiler auf den Mischling, sind Lennys Besitzer auf etwa 500 Euro Behandlungskosten sitzen geblieben. Diese sind nun von der Tierhaftpflichtversicherung der Gegner übernommen worden. Es folgte darauf auch eine Entschuldigung der Besitzer der Rottweiler. Diese würden, Lennys Besitzerin nach, den Vorfall sehr bedauern.

Lenny geht es wieder richtig gut:

Lennys Wunden sind wieder fast verheilt

Die Rottweiler-Attacke kann dennoch nicht rückgängig gemacht werden. Deshalb, und zum Schutz anderer Hunde oder vielleicht auch von Kindern, sollen die beiden Rottweiler extra gesichert werden. Einer Empfehlung der eingeschalteten Polizei nach, soll innerhalb des eigentlich abgeriegelten Grundstückes ein weiterer Zaun gezogen werden. Dieser soll künftig verhindern, dass die Rottweiler an die Grundstücksgrenze gelangen, so Lennys Besitzerin. Entsprechende Auflagen dazu werden im Laufe dieser oder nächster Woche von der Gemeinde an die Hundehalter weitergegeben, erklärt der Bürgermeister von Flintsbach, Wolfgang Berthaler.

So sah Lenny nach der Attacke aus:

Lenny wurde von zwei Rottweilern gebissen

Quelle: rosenheim24.de

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