“Der Kirchturm brennt“

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Mit 50 Einsatzkräften waren Feuerwehr und Rotes Kreuz bei der Übung vor Ort.

Berchtesgaden - Eine Großübung von Feuerwehr und Rettungsdienst im Berchtesgadener Ortskern am Mittwoch Abend, 27.Mai, sorgte bereits im Vorfeld für Aufregung.

Touristen meldeten schon kurz vor 19.00 Uhr das aus dem einen Turm der Stiftskirche starker Rauch aufsteige. Tatsächlich war diese Rauchentwicklung zu Übungszwecken geplant: nach Wartungsarbeiten im Kirchturm ist ein Feuer in diesem Turm ausgebrochen.

Primär wollten die Einsatzkräfte üben wie sie am sichersten und am effektivsten, einen eventuellen Brand in diesem Objekt bekämpfen können und wie weit sie mit Ihrem Technischen Gerätschaften wie Drehleiter usw. an das Brandobjekt herankommen können.

Großübung in Berchtesgaden

Der Zugang zur Brandstelle stellte bereits die erste Herausforderung an die Einsatzkräfte. Es dürften natürlich im Ernstfall nur Atemschutzträger in das Brandobjekt vordringen und müssen den über 40 Meter hohen Turm zu Fuß über schmale Holztreppen erklimmen.

Mit Hilfe von Nebelmaschine und Übungspuppen die ein Gewicht haben wie ein Erwachsener wurde das retten der Verletzten aber auch die Brandbekämpfung geübt. So musste im Inneren der beiden Türme eine Wasserversorgung aufgebaut werden.

Auch der Rettungsdienst stellte ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Verfügung um die Verletzten zu versorgen aber auch um den Brandbekämpfern medizinische Hilfe beizustehen.

Der Rauch aus dem Turm der Stiftskirche in Berchtesgaden veranlasste Touristen, die Feuerwehr zu verständigen.

So konnten bei dieser sehr realistischen und anspruchsvollen Übung die Vorgehensweise geübt werden und wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, wie man die Brandbekämpfung durchführen kann und muss.

Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Berchtesgaden, des Löschzuges Maria Gern und Au sowie 15 Mann des bayerischen Rotenkreuzes waren an der circa eineinhalb Stunden dauernden Übung beteiligt.

Quelle: rosenheim24.de

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