Großbrand: Lange Lösch- und Abrissarbeiten

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Gut erkennbar: Die intakte Brandmauer, die ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus verhindert hat.

Feldkirchen-Westerham - Nach dem Großbrand auf einem Bauernhof in Krügling haben die Lösch- und Abrissarbeiten noch bis weit in die Nacht auf Mittwoch angedauert.

Die Lösch- und Abrissarbeiten nach dem Großbrand auf einem Bauernhof in Krügling wurden bis weit in die Nacht auf Mittwoch fortgesetzt. Ein Spezialbagger räumte Reste der Dachstühle sowie gelagertes Heu und Stroh ab.

Abrissarbeiten in Krügling

Gut erkennbar ist nun die intakte Brandmauer, die ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus verhindert hatte.

Die lange Löschwasserförderstrecke vom Lauser Weiher wurde erst gegen 21 Uhr abgebaut. Für die weiteren Löscharbeiten reichte dann die Wasserversorgung über die örtlichen Hydranten aus.

Die Brandursache ist weiterhin unklar.

Gaulke

Die Polizeimeldung:

Am Dienstagvormittag, 10. Juni, zerstörte ein Großbrand im Ortsteil Krügling die Wirtschaftsgebäude eines landwirtschaftlichen Anwesens. Vier Hausbewohner und ein Feuerwehrmann erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Der Sachschaden wird auf rund 1 Million Euro geschätzt.

Über die Integrierte Leitstelle wurde am Dienstagvormittag gegen 8.30 Uhr der Vollbrand eines Stallgebäudes mit Tennenaufbau im Ortsteil Krügling mitgeteilt. Ein Großaufgebot der regionalen Feuerwehren brachte die Flammen unter Kontrolle und konnte ein Übergreifen des Feuers auf das benachbarte Wohngebäude verhindern.

Der 26-jährige Sohn des Landwirts erlitt schwere Brandverletzungen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Drei weitere Hausbewohner und ein Feuerwehrmann befinden sich mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ärztlicher Behandlung. Tiere kamen nicht zu Schaden.

Großbrand auf Bauernhof in Krügling

Die Kriminalpolizei Rosenheim hat nach Abschluss der Löscharbeiten die Untersuchungen am Brandort aufgenommen. Aufgrund der ersten Erkenntnisse ist das Feuer im Bereich eines Heugebläses ausgebrochen. Aussagen zur konkreten Brandursache können derzeit noch nicht getroffen werden, diesbezüglich sind noch weitergehende Ermittlungen erforderlich.

Das Wirtschaftsgebäude und die darin abgestellten Maschinen wurden durch das Feuer vollständig zerstört, das Wohnhaus durch das Löschwasser erheblich beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1 Million Euro geschätzt. Tiere waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht in den Stallungen untergestellt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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