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Fingerkuppen mit Sekundenkleber verätzt

Bad Feilnbach - Dass sich ein 15-jähriger Somalier als Schwede ausgeben wollte, erstaunte die Beamten weniger, als die Entdeckung an seinen Händen. Er wollte seine Identität verschleiern.

Viel zu tun hatten die bayerischen Schleierfahnder der Fahndung Rosenheim am Wochenende mit illegal Einreisenden. Am Sonntagmorgen um 7 Uhr hielten sie auf der A8 bei Bad Feilnbach einen italienischen Linienbus an. Bei der Fahrgastkontrolle wiesen sich zehn Somalier größtenteils mit totalgefälschten italienischen Fremdenpässen aus. Sie wurden festgenommen und zur Dienststelle nach Raubling verbracht.

Bei den erkennungsdienstlichen Behandlungen der illegal Eingereisten erlebten die Polizisten eine Überraschung. Ein Somalier gab sich zunächst als 27-jähriger Somalier mit schwedischen Reisepass aus. Tatsächlich handelte es sich aber um einen 15-jährigen unbegleitet einreisenden Minderjährigen. Um seine wahre Identität zu verschleiern, hatte er auf Anweisung eines Schleusers in Italien seine Fingerkuppen mit Sekundenkleber verätzt. Damit wurde eine sofortige erkennungsdienstliche Behandlung vorerst unmöglich.

Nach Erledigung der Formalitäten wurden die Somalier, die alle Asyl beantragten, nach München weitergeleitet. Der 15-Jährige dagegen kam zum Kreisjugendamt Rosenheim. Am Montagmorgen um 5.30 Uhr nahmen die bayerischen Schleierfahnder im Nachtzug von Rom nach München weitere sieben illegal Einreisende fest, die aus verschiedenen afrikanischen Ländern stammten. Auch sie wurden nach Anzeigenerstattung und Asylantragsaufnahme weitergeleitet.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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