Fall G.: Jetzt spricht Schönaus Bürgermeister

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Schönau am Königssee - „Den Abgang von Pfarrer G. habe ich mir anders vorgestellt“, sagt Bürgermeister Stefan Kurz auf Anfrage von bgland24.

Seit 2003 war G. Pfarrer und Seelsorger in Schönau am Königssee, „er war ein guter Pfarrer, der mit den Menschen umzugehen wusste“, sagt Kurz. Seelsorgerisch habe er eine Menge geleistet, „er hat viel getan für unsere Gläubigen“, weiß das Gemeindeoberhaupt.

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Schönau am Königssee unter Schock

Ab kommenden Dienstag wird Markus Bittner, bislang Kaplan in der Pfarrei St. Andreas in Berchtesgaden, die Administration der Pfarrei Maria Sieben Schmerzen zu Unterstein in Schönau am Königssee übernehmen. Ein kirchliches Untersuchungsverfahren war gegen G. eingeleitet worden. Ein künftiger Verbleib des Pfarradministrators war nicht mehr möglich, „da mit der öffentlich entfachten Diskussion um seine Person ein unbelasteter Seelsorgedienst dort nicht mehr von ihm geleistet werden“ konnte, so das Erzbischöfliche Ordinariat München in einer Pressemitteilung.

Bürgermeister Kurz bedauert, dass es so gekommen ist. Klar sei ihm aber gewesen, dass G. nicht dauerhaft in Schönau am Königssee bleiben wollte und es ihn wohl irgendwann an neue Ufer getrieben hätte. Dass es dann aber so eingetreten sei, das habe er sich nicht denken können. Ob Kurz mit G. gesprochen habe? „Er hat mich noch vergangenen Samstag angerufen und mir die Situation geschildert.“ Was er im Folgenden tun werde, wohin es ihn verschlage, sei Kurz aber nicht bekannt. Kaplan Markus Bittner kenne er bislang noch nicht persönlich, er sei sich aber sicher, dass dieser seine Aufgaben in Schönau am Königssee zur allgemeinen Zufriedenheit erfüllen werde.

kp

Quelle: rosenheim24.de

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