Neues Video: Fahrgäste waren in Lebensgefahr

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Kufstein/Kiefersfelden - Ein neues Video zur "Anschiebe-Aktion" eines Meridian-Zuges zeigt, dass sich die Fahrgäste in einer brandgefährlichen Situation befanden.

Ein Video sorgte für Aufsehen: Seit Wochen wird in der Region um die "Anschiebe-Aktion" eines Meridian-Zuges im Streckenabschnitt zwischen Kiefersfelden und Kufstein diskutiert.

Was war passiert?

Auf der Bahnstrecke zwischen Kufstein und Rosenheim spielten sich merkwürdige Szenen ab. Ein Zug des Typs "Flirt" stand auf dem Gleis, mehrere Fahrgäste stemmten sich gegen den bewegungslosen Triebwagen und versuchten das tonnenschwere Fahrzeug anzuschieben. Der Triebwagen hatte im Stromtrennabschnitt zwischen Österreich und Deutschland keinen Strom bekommen. Kunden schoben ihn schließlich zwei Meter weiter.

Neues Video aufgetaucht

Unser Partnerportal tz.de zeigt heute ein neu aufgetauchtes Video dazu. Auf dem 46 Sekunden dauernden Film ist zu sehen, wie kichernde Fahrgäste wieder in den liegengebliebenen Flirt-Zug einsteigen, während auf dem Nachbargleis ein Güterzug vorbeidonnert - genau dort, wo nur Sekunden zuvor die ausgestiegenen Fahrgäste standen.

Passagiere waren in Lebensgefahr

Wie Rene Zumtobel, der Sprecher der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB), gegenüber der tz sagte, schwebten die Fahrgäste in Lebensgefahr. „Wir haben erst über die Bilder auf Facebook von dem Vorfall erfahren. Das Gegengleis hätte natürlich gesperrt werden müssen.“

Die Bayerische Oberlandbahn als Betreiber hat den Lokführer mittlerweile vom Dienst suspendiert. Der Fall könnte für das Unternehmen weitere Konsequenzen haben.

rr/tz/redro24

Quelle: rosenheim24.de

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