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Kurioser „Sauf-Marathon“ in Bayern

Mann (53) löst Corona-Wette ein – und verbringt 48 Stunden non-stop in Kneipe

Kneipe Bier Tresen Symbolbild
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Kneipe (Symbolbild).

Bamberg – Wer große Sprüche klopft, muss dann auch liefern: So erging es Herbert Hellmuth (53) aus Bamberg, der es mit seinem kuriosen Einsatz bei einer Wette jetzt sogar bis ins Fernsehen geschafft hat.

Der 53-Jährige hatte vor rund zwei Jahren zu Beginn der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen mehrfach angekündigt – und meinte dabei sein Lieblingslokal: „Wenn das vorbei ist, bleibe ich zwei Tage da!“ Jetzt setzte H. sein Vorhaben tatsächlich in die Tat um. Am vergangenen Donnerstag (7. April) suchte Hellmuth pünktlich um 12 Uhr mittags seine Lieblingskneipe „Fässla“ mitten in Bamberg (Oberfranken) auf. Und er blieb tatsächlich wie angekündigt bis Samstag (9. April) um 12 Uhr. Dabei bewies Hellmuth gehörig „Sitzfleisch“ und wohl auch Trinkfestigkeit.

Bei seinem Marathon bekam er viel Unterstützung von Freunden und Familie. Zuvor hatte er auf Facebook einen entsprechenden Post abgesetzt: „Bitte kommt mich besuchen und unterstützen, es gibt viel zu erzählen. Egal ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen, oder auch für einen Schlummertrunk, Ihr seid herzlich willkommen!“ Mit seinem „Trink-Marathon“ hat er es letztlich sogar bis ins Fernsehen geschafft. Die „Frankenschau“ im Bayerischen Rundfunk sendete einen Beitrag über seine 48-Stunden-Aktion. „Innerhalb von zwei Stunden hat das Ganze in Bamberg Wellen geschlagen“, sagte Hellmuth und sprach von einer „verrückten Sache“.

Vorab große Erwartungen an die beiden Tage hatte der Hobby-Bergsteiger, der schon auf dem Mount Everest stand, übrigens nicht. Lediglich die „Regeln“ klärte er mit den Wirten ab. „Ich stehe mit ihnen in Kontakt und die Übernachtung ist geklärt“, erzählte der 53-Jährige vorab gegenüber infranken.de. Wenn die Kneipe an den beiden Abenden um 23 Uhr schloss, ging H. in den ersten Stock, um ein wenig zu schlafen. Um 9 Uhr am darauffolgenden Morgen saß der dann pünktlich wieder am Tresen. H. hatte übrigens auch seinen Laptop dabei. Eigenen Angaben zufolge wollte er „nebenbei“ auch ein klein wenig Home-Office erledigen...

mw/jg

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