Führungswechsel

Escada: Mit neuem Chef zu altem Glanz

München - Nachfolger gefunden: Nach dem Rücktritt von Bruno Sälzer nimmt bei Escada nun der Amerikaner Glenn McMahon im Chefsessel Platz. Er soll die Marke wieder aufpolieren.

Der Modekonzern Escada will mit einem neuen Chef zu altem Glanz zurückkehren. Im Januar übernimmt der Amerikaner Glenn McMahon die Leitung des Damenmodeherstellers aus Aschheim bei München. Der Modemanager hatte zuletzt beim New Yorker Label Tamara Mellon gearbeitet und soll nun die Marke Escada nach schwierigen Jahren aufpolieren.

Mit seiner Benennung schließt Escada nach monatelanger Suche eine Lücke an der Konzernspitze: Vorgänger Bruno Sälzer hatte bereits vor Monaten seinen Rückzug angekündigt und seinen Schreibtisch schließlich im November geräumt. Im Unternehmen hatte die monatelange Suche nach einem Nachfolger nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“  für große Unruhe gesorgt.

Escada-Eignerin Megha Mittal setzt große Hoffnungen in den neuen Mann an der Spitze: „Er verfügt über sehr große Erfahrung bei führenden Marken im internationalen Luxusbereich.“ In den vergangenen Jahren habe der Schwerpunkt darauf gelegen, die Finanz- und Ertragslage bei Escada zu optimieren. Nun gehe es darum, die Marke stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Escada galt in seinen besten Zeiten als eine der bekanntesten Damenmodemarken der Welt, musste im Sommer 2009 aber Insolvenz anmelden. Megha Mittal, die aus einer bekannten indischen Industriellen-Familie stammt und ein Faible für Mode hat, hatte Escada übernommen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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