Artikelserie Wildunfälle - Teil 4

"Wir hatten Schiss": Leser schildern uns ihre Wildunfälle

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In den vergangenen drei Teilen der Artikelserie wurden viele Fakten und Hinweise zum Thema Wildunfälle behandelt und mit einem Jäger über die Situation des Wildtieres gesprochen. Jetzt kommen unsere Leser zu Wort und schildern ihre Erfahrungen:

Zeitgleich mit dem Beginn der Recherche zur Artikelserie "Wildunfälle" startete die Redaktion einen Facebook-Aufruf. Wir wollten Ihre Erfahrungen zum Thema "Wildunfall" hören und erhielten auch einige Berichte. In diesem Teil der Artikelserie kommen nun also unsere Leser zu Wort und schildern ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Wildunfällen.

"Zum Glück fand der Polizist noch Haare"

"Ich fuhr gegen Abend von Lauter in Richtung Traunstein und auf der Straße bei Hufschlag, kurz vor dem Waldkindergarten, kollidierte ich in der Kurve mit einem Reh. Aber das Unglaubliche daran war: Es lief mir nicht vorne rein, sondern in die hintere Seite meines Autos. Die Heckstoßstange war abgerissen das Reh lief davon. Zum Glück hat der Wachmann in der Polizeidienststelle Traunstein noch Haare gefunden sonst wäre es blöd für mich ausgegangen."

(Anonymer chiemgau24.de-Leser)

"Wir hatten Schiss alleine im absoluten Nirgendwo"

Artikelserie "Wildunfälle":

"Als Führerschein-Neuling hatte ich einen Wildunfall: Nachts fuhr ich mit meiner Freundin auf der Landstraße von einer Party nach Hause, als ein Rehkitz mir direkt vor das Auto sprang. Es lag blutend auf der Straße. Meine Freundin und ich hatten Panik, wussten nicht was wir tun sollten (damals war es noch nicht selbstverständlich ein Handy zu besitzen). Außerdem hatten wir echt Schiss mitten in der Nacht alleine auf der Landstraße im absoluten Nirgendwo! Als wir Autoscheinwerfer sahen, wussten wir nicht, ob wir uns freuen sollen oder besser davon laufen sollten. Eigentlich fährt diese Strecke kein Mensch um die Uhrzeit. Das Auto hielt und ein Mann stieg aus. Uns war echt mulmig, aber irgendwoher kannte ich das Auto: Ihr werdet es kaum glauben, aber es war der Jäger! Genau der Richtige! Er packte das tote Kitz sofort in den Kofferraum und kümmerte sich um alles. Ich werde das nie vergessen. So viel Zufall, Wahnsinn!"

(Katja R. schrieb uns über Facebook)

"Ich fuhr vor lauter Schock weiter"

"Ich wollte damals in die Nachtschicht fahren. Kurz nach dem kleinen Waldstück zwischen Jakobneuharting und Rettenbach lief mir ein Reh ins Auto. Es lief davon und ich fuhr vor lauter Schock weiter bis Rettenbach, weil ich nicht mitten auf der Straße stehen bleiben wollte. An der Abzweigung zu Pfaffing hielt ich an und wollte aussteigen, aber die Tür klemmte. Bei der Beifahrerseite stieg ich aus und begutachtete den verschobenen Kotflügel, die zerbrochenen Plastikteile, den kaputten Scheinwerfer und die tropfende Kühlerflüssigkeit. Als ADAC-Mitglied rief ich sofort an und ließ mich abschleppen. Ich kam natürlich viel später in die Arbeit, erst kurz vor Mitternacht statt um 22 Uhr. Mein Auto war ein wirtschaftlicher Totalschaden und das Reh musste vom Jäger gesucht und erschossen werden."

(Der Leser schrieb uns eine Facebook-Nachricht und möchte anonym bleiben)

Votings: Ihre Meinung ist gefragt! 

Die Artikelserie hat einiges über die allgegenwärtige Gefahr eines Wildunfalles ans Licht gebracht. Zum Abschluss der Serie interessiert uns Ihre Meinung zum Thema.

da

Quelle: rosenheim24.de

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