Ernüchterndes Zwischenergebnis der Schwerpunktkontrollen

Trotz Ansage der Polizei: 340 Anzeigen auf der Kesselseestrecke im Mai

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Nur ein Unfall von vielen: Im Juli 2019 wurden ein 18-Jähriger und ein 12-Jähriger bei einem Unfall auf der Kesselseestrecke schwer verletzt. 

Edling - Die Polizei kündigte die Schwerpunktkontrollen an der Kesselseestrecke an. Trotzdem fällt die erste Zwischenbilanz ernüchternd aus, wie die Polizei Haag feststellt.

Unfallschwerpunkt Kesselseestrecke

Die Kesselseestrecke zwischen Edling und Hohenlinden ist berühmt-berüchtigt. Immer wieder kommt es dort zu schweren Unfällen und immer wieder sterben Menschen auf der Strecke.


Angekündigte Schwerpunktkontrollen

Die Polizei hat deswegen beschlossen, dort Schwerpunktkontrollen durchzuführen, um die Zahl der Unfälle zu reduzieren. Die Kontrollen wurden extra vorher noch in einer Pressemitteilung angekündigt

Dass es die Polizei ernst meint, zeigt die lange Liste der beteiligten Polizeidienststellen: Kräfte aus Ebersberg, Wasserburg, Haag, Rosenheim, Hohenbrunn und Mühldorf sind mit der Durchführung der Schwerpunktkontrollen beauftragt.


340 Anzeigen und Verwarnungen trotz Ansage

Leider hat die Ansage der Polizei offenbar wenig Früchte getragen. Die Polizei veröffentlichte jetzt eine erste Zwischenbilanz zu den Kontrollen im Mai. "Das Zwischenergebnis ist leider ernüchternd", so die Polizei Haag in einer Pressemitteilung. Im Monat Mai wurden mehr als 340 Anzeigen und Verwarnungen festgestellt.

Trauriger Rekordhalter war ein junger Fahrzeugführer, der bei erlaubten 70 km/h mit 158 km/h gemessen wurde. Auf diesen warten nun drei Monate Fahrverbot und eine empfindliche Geldbuße im vierstelligen Bereich. 

Kontrollen an Kesselseestrecke gehen weiter

Auch in den nächsten Monaten wird die Polizei ihre Geschwindigkeitsmessungen auf der Kesselseestrecke weiter verstärkt durchführen, um die Anzahl der schweren Verkehrsunfälle nachhaltig senken zu können, so die Polizei.

Polizei Haag / bcs

Quelle: wasserburg24.de

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