Aigner krönt das "Aschauer Bankerljahr"

Aschau - Das "Aschauer Bankerljahr" ist der Gewinner des "ADAC Tourismuspreises Bayern 2014". Selbst die bayerische Staatsministerin Ilse Aigner zeigte sich begeistert von dem Projekt.*Neu: Video*

Bei der feierlichen Preisverleihung in der Festhalle von Hohenaschau übergaben ADAC Vizepräsident und Vorsitzender des ADAC Südbayern Dr. August Markl, Herbert Behlert, Vorsitzender des ADAC Nordbayern, Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, und Dr. Martin Spantig, Geschäftsführer der Bayern Tourismus Marketing GmbH (by.TM) eine eigens für diesen Anlass geschaffene Bronze-Skulptur an Tourismuschef Herbert Reiter. Mit der gemeinsam vom ADAC in Bayern und der Bayern Tourismus Marketing GmbH vergebenen Auszeichnung ist ein Marketingpaket im Wert von rund 30000 Euro verbunden. Es beinhaltet für den Gewinner unter anderem eine kostenfreie Ausstellungsfläche auf der Freizeit Messe Nürnberg 2014.

"Das 'Aschauer Bankerljahr' ist eine hervorragende touristische Idee, die einen Mehrwert nicht nur für die Gemeinde selbst, sondern auch für die ganze Region bringt. Sie trifft in sympathischer Weise den Puls unserer hektischen Zeit und macht Bayern auf authentische Art erlebbar. Und das alles ohne Einsatz großer finanzieller Mittel", würdigte Markl im Beisein von Rosenheims Landrat Josef Neiderhell und des Aschauer Bürgermeisters Werner Weyerer das gelungene Konzept und seine Umsetzung.

Bayerns Tourismusministerin Ilse Aigner betonte: "Die Aschauer Bankerl schaffen einen ganz neuen touristischen Erlebniswert. Sie sind Sitzplätze mit Erholungs-wert und zugleich Schauplätze bayerischer Tradition, pfiffiger Kreativität und hochwertiger Handwerkskunst. Innovationen, die den Gast begeistern, sind ein wichtiger Motor für den Tourismusstandort Bayern. Die heute prämierten Projekte stehen exemplarisch für erfolgreichen, innovativen und zukunftsweisenden Bayerntourismus."

Tourismuspreis für "Aschauer Bankerljahr"

Mit dem ADAC Tourismuspreis werden beispielhafte, im Freistaat beheimatete touristische Projekte einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Die Wettbewerbseinreichungen werden von einer Fachjury begutachtet, die in geheimer Abstimmung im Mehrheitsverfahren die Preisträger bestimmt.

Bankerl zum Erleben, Verweilen und Erholen

150 individuelle und originelle Themenbänke laden mittlerweile an den schönsten Plätzen von Aschau und Sachrang zum Erleben, Verweilen und Erholen ein. Sie wurden von Vereinen, Betrieben und Privatpersonen gestaltet und stellen das bayerische Traditionsbewusstsein in pfiffiger und moderner, teilweise auch mit einem Schuss Ironie versehener Art und Weise dar. Zehn von ihnen bilden den zwei Kilometer langen "Boarischen Entschleunigungsweg", der sich abseits vom Alltagslärm auf dem westlichen Höhenweg befindet. Dort hat man einen schönen Ausblick unter anderem auf das Aschauer Tal und die Kampenwand, es finden sich aber auch Anleitungen zu Entspannungsübungen. Die als handyfreie Zone ausgerufene Route ist ein Angebot zum Innehalten und zum Bewusst-Schauen. Abgerundet wird das Konzept durch regelmäßig an den Bankerln stattfindende themenbezogene Veranstaltungen, bei denen stets die bayerische Kultur im Mittelpunkt steht. Ein kostenloses Faltblatt beschreibt anhand witziger Illustrationen und Texten in bayerischem Dialekt die verschiedenen Bankerln sowie die Themen-Veranstaltungen und den Entschleunigungsweg. Alle Bänke sind mit einer Nummer versehen, die Ortsfremde und Gäste bei einem Notfall unter der Nummer 112 angeben und so sofort geortet werden können.

Ehrenpreise gehen ins fränkische Seenland und in den Frankenwald

Insgesamt wurden 25 für den Tourismus im Freistaat wegweisende Initiativen zum Wettbewerb eingereicht. Sechs Projekte kamen in die engere Auswahl und wurden einer Fachjury aus Vertretern von Forschung und Lehre, von Verbänden und Institutionen sowie der Medien präsentiert. Zweiter wurde das Projekt "Fass-Nacht in Pleinfeld… vom Bier zum (Schlaf-) Fass", das seinen Gästen auf dem Waldcampingplatz am Brombachsee im fränkischen Seenland eine alternative, innovative und komfortable Übernachtungs­möglichkeit in Schlaffässern (Finkota ®) aus Finnland bietet. Den dritten Platz belegte der "Wandervideoblog (powered by) Frankenwald", ein kurzweiliges Online-Videoprojekt, das den Frankenwald humorvoll und begeisternd als vielseitige Wanderdestination darstellt. Der bisher einzige Wander-Videokanal mit Fokus auf Entertainment in den sozialen Netzwerken schlägt durch die unterschiedlichen Formate die Brücke zwischen Präsentation des Wege­netzes, allgemeinen Wander-Tipps und Produktvorstellung.

Tourismus in Bayern fördern

Mit dem ADAC Tourismuspreis werden seit 2009 im Rahmen eines offenen Wettbewerbs innovative, auf Nachhaltigkeit angelegte touristische Projekte und Initiativen aus Bayern ausgezeichnet. Mit über 2,7 Millionen Mitgliedern ist der ADAC in Bayern, bestehend aus dem ADAC Südbayern mit Sitz in München und dem ADAC Nordbayern mit Sitz in Nürnberg, die größte Vereinigung im Freistaat. Rund die Hälfte der an den Club gerichteten Mitgliederanfragen hat einen touristischen Hintergrund, ein Drittel davon betreffen Naherholungs-, Freizeit- und Wochenendziele. Das zeigt den hohen Stellenwert, den das Thema Tourismus für den Automobilclub hat.

Die Auszeichnung und das mit dem Preis verbundene attraktive Marketingpaket sollen dazu beitragen, dass sich der Freistaat dauerhaft an der Spitze der Top-Urlaubsdestinationen in Deutschland behaupten kann. Insbesondere auch mit Blick auf 560 000 nicht verlagerbare Arbeitsplätze, die mittel- und unmittelbar mit dem Tourismusstandort Bayern verbunden sind. Um die touristische Vielfalt hierzulande auch langfristig gewährleisten und ständig verbessern zu können, bedarf es einer konsequenten und kreativen Weiterentwicklung der Angebote und Leistungen. Mittlerweile haben weitere ADAC Regionalclubs einen Tourismuspreis nach bayerischem Vor­bild ausgelobt.

Pressemitteilung ADAC

Quelle: rosenheim24.de

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