Aber: Ein Ergebnis steht noch aus

Doppelmord in Rott: Inn-Salzach-Klinikum trifft keine Schuld

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Rott/Wasserburg - Nach dem Doppelmord von Rott ist jetzt klar: Das Inn-Salzach-Klinikum hat formell keinen Fehler gemacht. Das geht aus der Überprüfung durch das Amt für Maßregelvollzug hervor.

Demnach hätte sich das Betreuerteam an die Vorschriften gehalten. Zu den Haftlockerungen und dem unbegleiteten Freigang des Doppelmörders sei es gekommen, nachdem sich die an der Behandlung des Patienten maßgeblich Beteiligten in einer Lockerungskonferenz für die Lockerungen ausgesprochen hatten. 

Neben der formellen Untersuchung wurde der Fall aber auch an eine externe Sachverständige weitergegeben. Sie soll die Abwägungsentscheidung der Konferenz inhaltlich prüfen, wie Radio Charivari berichtet. Hierbei geht es um die Fragen, ob es einen Prognoseirrtum oder einen Prognosefehler gab. Der Fehler wäre gegeben, wenn die größtmögliche Sorgfalt bei der Therapie nicht angewendet wurde. Der Irrtum gilt aufgrund der Unvorhersehbarkeit menschlichen Handelns hingegen als unvermeidbar. Das Ergebnis der Sachverständigen steht noch aus.

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Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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