In Schlechtwetterfront geraten

Bergsteiger aus Bayern stirbt am Ortler

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Ein Bayer ist am Ortler ums Leben gekommen

Bozen - Ein bayerischer Alpinist ist an der Ortler-Südwand in Südtirol ums Leben gekommen, als er mit einem zweiten Bergsteiger in eine Schlechtwetterfront geriet.

Wie italienische Medien am Donnerstag berichteten, war der nach Angaben der Bergwacht Südtirol aus Bayern stammende Mann mit einem Freund am späten Mittwochabend am Gipfel des 3.905 Meter hohen Berges angekommen. Dort wollten die beiden in Schneegruben übernachten.

Aus noch ungeklärten Gründen, stürzte er dabei 600 Meter in die Tiefe und verunglückte tödlich. Sein Begleiter habe das Verschwinden des Freundes erst am Donnerstagmorgen bemerkt, hieß es. Beim Versuch alleine abzusteigen, stürzte er jedoch dann selbst in eine Gletscherspalte. Mit einem Handy konnte der Deutsche die italienische Bergwacht alarmieren, die ihn später per Helikopter in ein Krankenhaus nach Bozen brachte. Sein Begleiter wurde tot geborgen.

dapd

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