Mit dem Dampfsonderzug in die Mozartstadt

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Mühldorf/Salzburg - Das Bayerische Eisenbahnmuseum ermöglicht einen Familienausflug der besonderen Art, bei dem man an einer Dampfzugreise nach Österreich teilnehmen kann.

Am Samstag, den 13. Oktober, bietet das Bayerische Eisenbahnmuseum Nördlingen wieder einen Familienausflug der besonderen Art an, wenn es mit dem historischen Dampfsonderzug von Regensburg über Landshut und Mühldorf nach Salzburg geht.

Der Dampfzug, gezogen von der 1943 gebauten und knapp 2000 PS starken Dampflok 52 8168, fährt zunächst von Regensburg über Landshut nach Mühldorf, von wo es durch das Voralpenland weiter bis Freilassing geht. Dort steht für die Reisenden ein Sondertriebwagen bereit, der sie direkt in die Altstadt von Salzburg befördert, während die Lokomotive zur Restaurierung in die Lokwelt Freilassing einrückt. Während der gut dreistündigen Fahrt durch abwechslungsreiche Landschaft können sich die Fahrgäste entspannt zurücklehnen und die historische Art zu Reisen genießen. Für das leibliche Wohl wird im Speisewagen gesorgt, in dem neben heißen und gekühlten Getränken auch ein zünftiges Weißwurstfrühstück oder eine warme Brotzeit erhältlich sind.

In der Mozartstadt Salzburg können die Fahrgäste den etwa sechsstündigen Aufenthalt frei gestalten und die vielen Sehenswürdigkeiten erkunden. Alternativ kann auch in Freilassing die dortige Lokwelt des Deutschen Museums besichtigt werden, die im ehemaligen und vorbildlich restaurierten Bahnbetriebswerk ansässig ist.

Der Dampfzug besteht aus historischen Schnellzugwagen der 1. und 2. Klasse und es kann in Regensburg, Neufahrn (Niederbayern), Landshut, Vilsbiburg, und Mühldorf zugestiegen werden. Die geplante Abfahrtszeit am Regensburger Hauptbahnhof ist gegen 8 Uhr, die Rückkunft wird voraussichtlich gegen 19.30 Uhr sein.

Nähere Informationen und Anmeldung unter BayernBahn Buchungsservice Tel. 09081 / 27282-61, Fax 09081 / 27282-63 E-Mail: buchung@bayernbahn.de oder www.bayerisches-eisenbahnmusem.de

Bayerisches Eisenbahnmuseum

Der Verein Bayerisches Eisenbahnmuseum e.V. wurde 1969 in München gegründet und besitzt die größte private Sammlung historischer Eisenbahnfahrzeuge in Süddeutschland. Über 200 Fahrzeuge geben einen repräsentativen Querschnitt durch die Geschichte und die Entwicklung der Eisenbahn. Seit 1985 befindet sich das Bayerische Eisenbahnmuseum im ehemaligen Bahnbetriebswerk Nördlingen im Aufbau, um die Fahrzeuge den Besuchern in passender Umgebung zu präsentieren.

Besucher bekommen im Bayerischen Eisenbahnmuseum keine statische Sammlung zu sehen, sondern eine authentische Werkstatt sowie alle Anlagen, die für die Versorgung von Dampflokomotiven notwendig sind. Sieben Dampflokomotiven, eine elektrische Lokomotiven und neun Dieseltriebfahrzeuge, die betriebsfähig sind, vermitteln das eindrucksvolle Erlebnis des Eisenbahnbetriebes vergangener Zeiten.

Der Verein hat aktuell ca. 600 Mitglieder, von denen etwa 80 in ehrenamtlicher Tätigkeit alle Arbeiten und Leistungen des Bayerisches Eisenbahnmuseums erbringen. Durch die selbst durchgeführte Ausbildung innerhalb des Vereins wird das Wissen um den Betrieb und die Unterhaltung der historischen Fahrzeuge erhalten und an künftige Generationen weitergegeben.

Mit dem stetig betriebenen Ausbau der Fahrzeugsammlung werden weitere wertvolle Exponate für die Nachwelt gesichert, aktueller Schwerpunkt sind Fahrzeuge aus den 1950er und 1960er Jahren zur Darstellung des Strukturwandels bei der Eisenbahn in dieser Zeit.

Pressemitteilung Bayerisches Eisenbahnmuseum e.V. Pressestelle

Quelle: innsalzach24.de

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