News-Ticker zur Corona-Pandemie

Trump: USA beenden Zusammenarbeit mit der WHO

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Landkreis/München - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Inzwischen gibt es allerdings deutliche Lockerungen. Ein "Bayern-Plan" wurde entwickelt, die lange bestehende Ausgangs- in eine Kontaktbeschränkung umgewandelt. Die Entwicklungen am Freitag, 29. Mai, im News-Ticker:

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:


  • Infizierte Personen: Landkreis Rosenheim 2777, Landkreis Traunstein 1309, Landkreis Berchtesgadener Land 306, Landkreis Mühldorf 499, Landkreis Altötting 598
  • Todesfälle: Rosenheim 209, Traunstein 87, Berchtesgadener Land 24, Mühldorf 25, Altötting 57
  • Mindestens 8540 Todesopfer in Deutschland (2441 in Bayern) 
  • Ausgangsbeschränkung (bis einschl. 5. Mai) wird zu Kontaktbeschränkung (ab 6. Mai)
  • Der "Bayern-Plan" gegen Corona: Alle Lockerungen im Überblick
  • Maskenpflicht in Bayern in Geschäften und ÖPNV ab 27. April
  • Alle wichtigen Artikel zum Thema Coronavirus


Hinweis der Redaktion: Bei den Zahlen in der Grafik handelt es sich um die bestätigten Fälle aus den Landratsämtern der Region. Wieder gesundete Personen werden aus den Zahlen nicht herausgerechnet. Fehlende Zahlen werden sofort nachgereicht, wenn sie vom jeweiligen Landratsamt übermittelt werden. Es kann auch sein, dass ein Landratsamt an einem Tag keine neuen Zahlen veröffentlicht. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

Update, 21.35 Uhr - Trump verkündet Ende der Zusammenarbeit mit WHO

US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Zusammenarbeit seines Landes mit der Weltgesundheitsorganisation WHO verkündet. "Wir werden heute unsere Beziehung zur Weltgesundheitsorganisation beenden", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) bei einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz im Weißen Haus. Die von den USA der WHO bisher zur Verfügung gestellten Finanzmittel würden für andere globale Gesundheitsprojekte zur Verfügung gestellt, die dies verdienten.

Trump warf der WHO erneut vor, unter der Kontrolle der Regierung in Peking zu stehen, obwohl die USA ein Vielfaches der Beiträge Chinas bezahlten. Die UN-Sonderorganisation habe sich notwendigen Reformen verschlossen. Die chinesische Regierung beschuldigte der US-Präsident, die Verbreitung des Coronavirus nicht verhindert zu haben. Das habe zu der Corona-Pandemie geführt, die inzwischen mehr als 100 000 Menschen in den USA das Leben gekostet hat.

Update, 20.45 Uhr - Zoff um Infektions-Schutzmaßnahmen in Zug eskaliert 

Komplett eskaliert ist ein Streit um Infektions-Schutzmaßnahmen in einem Zug der Oberland-Bahn. Selbst im Beisein der Polizei ließen sich die Emotionen nicht beruhigen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Am Donnerstag, dem 28. Mai, gegen 22.30 Uhr kam es in einem Zug der Bayrischen Oberland-Bahn zu Streitigkeiten hinsichtlich der Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen und Beleidigungen zwischen dem Zugbegleiter und zwei Fahrgästen.

Die verständigte Polizei traf die beteiligten Personen im Zug am Bahnhof in Holzkirchen an. Aufgrund der Beleidigungsvorwürfe wurden mehrere strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet. Da sich, auch im Beisein der Polizeibeamten, die Emotionen nicht beruhigten wurde durch den Zugbegleiter der weitere Transport abgelehnt und der 49- und 44-jährige Fahrgast mussten den Zug verlassen.

Die weitere Heimreise mussten die beiden Männer mit anderen Beförderungsmöglichkeiten fortsetzen.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Holzkirchen

Update, 17.11 Uhr - Mehr als 610 Millionen Euro Soforthilfe ausgezahlt

Bis zum heutigen Tag hat die Regierung von Oberbayern laut einer Pressemitteilung der Regierung Oberbayern mehr als 610 Millionen Euro Soforthilfe an oberbayerische Betriebe und Freiberufler ausgezahlt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Seit Beginn des Programms, das die bayerische Staatsregierung Mitte März aufgelegt hat, sind rund 110.000 Anträge bei der Behörde eingegangen, deren Bearbeitung nun abgeschlossen ist. In rund 90.000 Fällen konnte eine Bewilligung erfolgen. Nicht berücksichtigt sind dabei Antragsteller aus der Landeshauptstadt München, deren Anträge vom dortigen Wirtschaftsreferat bearbeitet wurden. „Wir freuen uns sehr, dass wir für die klein- und mittelständischen Unternehmer der gewerblichen Wirtschaft in Oberbayern, die durch die Corona-Krise in einen existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass geraten sind, einen wichtigen Beitrag

zur Überbrückung der schwierigen Situation leisten konnten“, freut sich Regierungspräsidentin Maria Els. „Ich bin froh und stolz, dass unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter durch ihren unermüdlichen Einsatz diese große Zahl an Anträgen innerhalb weniger Wochen abgearbeitet haben.“ Ergänzend weist die Regierung von Oberbayern darauf hin, dass Anträge auf Soforthilfe nur noch bis einschließlich 31. Mai 2020 über ein Online-Formular unter www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona eingereicht werden können. Die noch eingehenden Neuanträge werden schnellstmöglich verbeschieden. Für Unternehmen in Oberbayern, die ihre Betriebs- beziehungsweise Arbeitsstätte außerhalb der Landeshauptstadt München haben, ist die Regierung von Oberbayern zuständige Bewilligungsbehörde, für Betriebe mit Sitz im Stadtgebiet von München die Landeshauptstadt München.

Pressemitteilung Regierung Oberbayern

Update, 17.01 Uhr - Keine neuen Corona-Fälle im Berchtesgadener Land

Seit gestern gibt keinen weiteren bestätigten SARS-CoV-2-Fall im Berchtesgadener Land gibt. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionsfälle bleibt somit bei 306, wie das Landratsamt Berchtesgadener Land mitteilt. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt damit bei 2,8.

Von den Erkrankten sind bisher 276 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Insgesamt sind aktuell nur noch sechs Infizierte in medizinischer Behandlung. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit einer im Zusammenhang mit Corona Verstorbenen bleibt unverändert bei 24.

Update, 16.42 Uhr -  "Re-positiv" getestete Patienten in Südkorea nicht infektiös

Noch vor wenigen Wochen wurde das erste mal in Südkorea festgestellt, das eine Genesung einer Corona-Infektion nicht vor einer Reinfektion schützen könnte. Die Gefahr dieser Tatsache: Personen könnten potentiell auch wieder ansteckend werden trotz auskurierter Krankheit.

Heute berichtet das Ärzteblatt von den Ergebnissen der wegen der ersten Reinfektion gestarteten Studie aus Südkorea. Die Ergebnisse legen nahe, dass sobald eine Infektion mit dem neuen Corona-Virus abgeheilt ist, keine neue Ansteckungsgefahr von den betroffenen Patienten ausgehen wird.

Selbst, als die Testpersonen bei einem folgenden Test positiv getestet wurden, konnten die Forscher das Virus nicht mehr isolieren. Nun geht die koreanische Behörde davon aus, das re-positiv getestete Patienten nicht mehr ansteckend werden.

Update, 16.18 Uhr - Mühldorf immer noch ohne neuen Corona-Fall

Es gibt keinen neuen bestätigten Fall von Corona im Landkreis Mühldorf. Das teilte das Landratsamt Mühldorf mit. Insgesamt liegen im Landkreis Mühldorf aktuell 499 bestätigte Fälle vor. Davon sind insgesamt 466 wieder genesen.

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt in Folge derzeit bei sechs, davon werden drei stationär behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 1,7. Im Moment werden 26 Verdachtsfälle stationär geprüft.

Update, 16.11 Uhr - Über 33 Millionen für die Landkreise Altötting und Mühldorf

Staatssekretär Stephan Mayer hat eine Bilanz der Corona-Soforthilfeanträge für seinen Wahlkreis angefordert. Gemeinsam mit seinen Landtagskollegen Dr. Marcel Huber und Dr. Martin Huber hatte sich der Bundestagsabgeordnete im März für die rasche Einführung von Soforthilfen für Betriebe eingesetzt.

Den Abgeordneten war nach dem Runterfahren weiter Teile der Wirtschaft sofort klar, dass Unternehmen, die über keine Einnahmen verfügen den dennoch fortlaufenden Finanzaufwand nicht mehr stemmen können und in existenzielle Schieflage gerieten. Daher wurde rasch gehandelt und die Corona-Soforthilfe durch den Freistaat und den Bund eingeführt. Weitere Maßnahmen für die Wirtschaft folgten.

Obwohl das Antragsverfahren möglichst einfach gestaltet wurde und die Programme Land und Bund rasch verzahnt wurden, tauchten sofort viele Fragen auf. Daher führte Stephan Mayer insgesamt drei Telefonsprechstunden durch. Auch in der Zwischenzeit hakten die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter bei Anträgen nach.

Vielen Betrieben und vor allem auch Solounternehmern konnt e so geholfen werden, so manche Antragstellung gerettet werden. Stephan Mayer: "Ich habe den Bürger/innen vor der Wahl zugesagt, dass ich für sie da bin. Daher steht der Service für die Menschen im Wahlkreis absolut im Vordergrund. Ich hoffe, dass wir nun erneut den Beweis antreten konnten bzw. können."

Wie die Regierung von Oberbayern den Heimatabgeordneten mitteilte, ergeben sich kurz vor Ende der Antragsfrist am kommenden Sonntag, dem 31. Mai für die Landkreise Altötting und Mühldorf folgende Zahlen. Insgesamt wurden 4.722 Fälle ausbezahlt und 33.434.317,77 Euro bewilligt. Das sind durchschnittlich 7.080 Euro pro Antrag.

Update, 15.55 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Traunstein

Wie das Staatliche Gesundheitsamt Traunstein mitteilt liegen derzeit im Zuständigkeitsbereich noch 143 aktive Corona-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei nach wie vor bei 10,73. Heute sind beim Gesundheitsamt zwei Neuinfektionen eingegangen. Insgesamt liegen 1309 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mittlerweile mindestens 1079 Personen. Es werden derzeit insgesamt sechs Corona-Patienten in den Kliniken im Landkreis Traunstein behandelt, davon befindet sich ein Patient in intensivmedizinischer Betreuung im Klinikum Traunstein.

Update, 15:44 Uhr - Regierung hält Gesetz zur Corona-App für nicht notwendig

Um die Planung desEinsatzes einer Corona-App wurde lange gekreist. Das Konzept ist im Grunde simpel: Man vernetzt sich digital und sollte die App nach einer Benutzermeldung eine Infektionskette feststellen, werden die Betroffenen benachrichtigt. Dann kann man sich frühzeitig testen zu lassen und gegebenenfalls in Quarantäne begeben.

Wie der Regierungssprecher Seibert in Berlin mitteilte, hat die Bundesregierung sich nun auf parlamentarische Anfrage der Grünen zu diesem Thema geäußert. Wäre es zu einer Pfli chtnutzung einer solchen App gekommen, hätte ein entsprechendes Gesetz zur Sicherung der Grundrechte erarbeitet werden müssen. Da die Nutzung der App nun aber freiwillig erfolgt, "bedürfe es auch keiner gesetzlichen Regelung".

Update, 15.21 Uhr - Die Zahlen in der Region - Ein Überblick

Trotz der 7 neuen Fälle in Rosenheim, scheint sich die Lage  zu beruhigen. Die Corona-Zahlen in der Region sprechen dahingehend eine klare Sprache. Kurz vor dem Wochenende schadet es nicht, Bilanz zu ziehen und die Fallzahlen in der Gemeinde gegenüberzustellen.

Update, 14:59 Uhr - Ministerpräsident erhält Umschlag mit Drohung

Ministerpräsident Markus Söder teilte auf seinem Twitter Account ein Foto eines Umschlags samt Inhalt, den er laut eigener Aussage am Freitag, den 25. Mai erhalten hat. Das Reagenzglas und der Zettel in dem Umschlag ähneln auffallend denen, welche der Virologe Christian Drosten und der SPD Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach erhielten. 

"Trink das - dann wirst du immun", fordert der kleine Zettel und ein weiterer deutet den Inhalt des Reagenzglases als Covid-19 positiv an. "Hass und Hetze nehmen zu", meint der Ministerpräsident zu diesen Vorfällen.

Update, 14.42 Uhr - Freibad-Besuch in Zeiten von Corona - Das musst Du wissen

Ab dem 8. Juni dürfen die bayerischen Bäder im Freien wieder öffnen. Wegen der Corona-Krise sind jedoch strenge Auflagen und Hygieneregeln unabdingbar. Am Beispiel des Wasserburger "Badria" wird ersichtlich, auf was sich Besucherinnen und Besucher jetzt einstellen müssen.

Update, 14.21 Uhr - Österreich schafft teilweise die Maskenpflicht ab

In einem Live-Stream auf der Facebook-Seite des Bundeskanzleramtes Österreich wurde soeben angekündigt, einen großen Schritt in Richtung Rückkehr zur Normalität zu machen. Die Maskenpflicht soll ab dem 15. Juni nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Gesundheitsbereich wirksam bleiben. Wo kein Mindestabstand möglich ist soll ebenfalls eine Maske Pflicht sein. Die Rede ist beispielsweise von Friseuren.

Update, 13.57 Uhr - Sieben neue Coronavirus-Fälle im Raum Rosenheim

Am 28. Mai wurden dem Gesundheitsamt sieben neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 2.777 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 2.267, Stadt: 510). Mittlerweile wurde bei mindestens 1.946 Personen eine Genesung dokumentiert. 209 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 185, Stadt: 24).

Von den Verstorbenen waren sieben Personen unter 60 Jahren. 141 Verstorbene waren über 80 Jahre alt. 64 COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 10 Patienten auf einer Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten sieben Tage) liegt mit Stand 29. Mai (0 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 4,74, für den Landkreis Rosenheim bei 9,96.

„Ich appelliere eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, sich auch weiterhin verantwortungsvoll an das Abstandsgebot und die Hygieneregeln zu halten zum Schutz unserer Gesundheit.“, sagt Dr. Wolfgang Hierl, der Leiter des Gesundheitsamtes Rosenheim.

Update, 13.25 Uhr - Bayerns Biergärten dürfen ab sofort wieder bis 22 Uhr öffnen

Bayerns Biergärten dürfen ab sofort wieder bis 22 Uhr Gäste bewirten. Die Staatsregierung zieht nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Augsburg die eigentlich erst für Dienstag nach Pfingsten geplante Verlängerung der Öffnungszeiten für alle gastronomischen Außenbereiche vor. Dies diene dem Rechtsfrieden und verhindere, dass es in Bayern einen Flickenteppich bei den Öffnungszeiten gebe, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in München.

Das Verwaltungsgericht Augsburg hatte am Donnerstag dem Eilantrag eines Gastronomen stattgegeben und die Öffnung der Außengastronomie bis 22 Uhr gestattet. Daraufhin erlaubte die Stadt Augsburg allen Wirten sofort, ihre Außenbereiche wieder bis 22 Uhr zu betreiben. Am Freitag hatten weitere Kommunen - darunter die Stadt Memmingen - ebenfalls entschieden, ihren Worten noch vor dem Pfingstwochenende längere Öffnungen zu erlauben.

Der ursprüngliche - erst am Dienstag vom Kabinett beschlossene - Plan der Staatsregierung sah vor, dass erst ab dem Dienstag nach Pfingsten Gäste in Biergärten und Gastronomie-Außenbereichen wieder bis 22 Uhr - und damit zwei Stunden länger als bisher - bewirtet werden dürfen. Dagegen durften Wirte aber in geschlossenen Räumen schon vor der Gerichtsentscheidung bis 22 Uhr Gäste bedienen und verpflegen.

Update, 12.07 Uhr - Berchtesgadener Land Tourismus startet Ausflugs-Ticker

Gibt es heute Wartezeiten an den Bergbahnen? Sind die Campingplätze noch buchbar? Welche Hütten haben geöffnet? Fragen, die in der Hochsaison nicht nur für unsere Gäste, sondern auch für Einheimische von Bedeutung sind.

Gemeinsam entwickelt mit dem Dachverband Tourismus Oberbayern München e.V. und neun weiteren Destinationen in Oberbayern, schaltet die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) am Samstag, 30. Mai, den „Ausflugs-Ticker“ auf ihren Websites frei.

Update, 12.34 Uhr - Chaotische Verkehrsverhältnisse: Polizei bittet um Rücksicht in den Ausflugsregionen 

Vor dem anstehenden Pfingstwochenende bittet die Polizei in einer Pressemitteilung nochmals eindringlich, sich an die Parkordnung in den Ausflugsregionen zu halten und Rettungswege immer frei zu halten. Dies wird von den Beamten der Polizei verstärkt kontrolliert werden.

Die örtlichen Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd werden hierbei von Einsatzkräften der Operativen Ergänzungsdienste, von der Kontrollgruppe Motorrad sowie Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Festgestellte Verstöße werden konsequent geahndet. Dies kann von einem Bußgeld bis hin zur Abschleppung des Fahrzeugs oder einer Ordnungswidrigkeitenanzeige führen.

Update, 12.03 Uhr: Nach Corona-Tiefpunkt wieder mehr Autounfälle in Deutschland

Ein Blick in die Statistiken der R+V Versicherung zeigt: Die Zahl der Autounfälle hat sich in der Corona-Krise nur kurzfristig verringert. Nach einem Tiefpunkt im April gibt es aktuell fast so viele Schäden wie im Vorjahr.

Durch die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise wurde es still in Deutschland - auch auf den Straßen. "Das spiegelt sich in unseren Schadenstatistiken", erklärt Rico Kretschmer, Abteilungsleiter Schadenmanagement bei der R+V Versicherung. "Üblicherweise melden unsere Kunden jeden Monat rund 16.000 Kfz-Schäden. Anfang April war das geringere Verkehrsaufkommen deutlich bemerkbar. Wir hatten nur zwei Drittel der üblichen Schadenmeldungen - allerdings nur zwei Wochen lang." Danach stiegen die Zahlen bei der R+V kontinuierlich an und erreichen im Mai annähernd das Normal-Niveau.

Update, 11.33 Uhr - Alpenvereinshütten in Bayern öffnen ab Samstag

Ab Samstag (30. Mai) sind Übernachtungen auf den Alpenvereinshütten in Bayern wieder erlaubt. Allerdings müssen sich Besucherinnen und Besucher auf neue Abläufe und Vorgaben einstellen – und zwar in allen Bereichen: Bei den Reservierungen, der Schlafplatzvergabe, in den Waschräumen und auch beim Essen. Wegen der strengen Auflagen werden nicht alle Hütten öffnen können.

Update, 11.03 Uhr - City-Bus in Burghausen ab Dienstag wieder kostenpflichtig

In Burghausen wird der City-Bus ab 2. Juni wieder im Regelbetrieb verkehren. Das gab Bürgermeister Florian Schneider bekannt. Außerdem wird das öffentliche Verkehrsmittel ab diesem Datum wieder wochentags gebührenpflichtig. „Am Wochenende bleibt der City-Bus natürlich kostenlos“, erklärte Schneider weiter. So ganz wie vor der Pandemie wird der Busverkehr in der Stadt natürlich nicht laufen. Zwar ist der Einstieg wieder vorne beim Fahrer, weil hier auch wieder Tickets gelöst werden müssen, aber natürlich gilt für alle Fahrgäste sowie für den Busfahrer Maskenpflicht.

Update, 10.33 Uhr - Stadt Traunstein verabschiedet Corona-Konjunkturprogramm

Die Stadt will der Gastronomie aktiv helfen, wieder aus dem Tal herauszukommen: Am Donnerstag verabschiedete der Stadtrat deshalb sein "Konjunkturprogramm" mit rund 300.000 Euro.

Alle Bürger Traunsteins werden baldmöglichst einen 10-Euro-Verzehrgutschein bekommen, der in der örtlichen Gastronomie eingelöst werden kann. Wirte können ihre Außenbereiche vergrößern und müssen dafür heuer keine Gebühren zahlen. Alle weiteren Informationen zu diesem Thema findest Du hier.

Update, 10.03 Uhr - Wendelsteinbahn ab Samstag wieder in Betrieb

Ab Samstag (30.Mai) nimmt die Wendelsteinbahn ihren Betrieb wieder auf. Um die Besucher bequem auf den 1.838 Meter hohen Berg bringen zu können, bedarf es wegen der gegebenen Umstände einiger Sondermaßnahmen. 

So hat die Wendelsteinbahn GmbH eine Hygienekonzept erarbeitet, das die Gesundheit der Besucher gewährleisten soll. Um sich ein Bild der Lage zu machen, will die GmbH zuerst nur die Zahnradbahn auf den Wendelstein mit Start in Brannenburg in Betrieb nehmen, die Seilbahn in Bayrischzell bleibt vorerst geschlossen.

Update, 9.24 Uhr - Kehlsteinhaus bleibt 2020 geschlossen

Das Kehlsteinhaus bleibt das ganze Jahr 2020 geschlossen, teilt die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH auf ihrer Homepage mit. Demnach werden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Kehlstein vorgezogen.

Die Betreiber der Kehlsteinstraße und des Kehlsteinhauses haben sich nach eingehender Beratung dazu entschlossen, erforderliche und für die kommenden Jahre geplante Sanierungsmaßnahmen an der Kehlsteinstraße und am Kehlsteinhaus vorzuziehen.

Während der Bauarbeiten ist kein Besucherverkehr möglich.

Update, 8.47 Uhr - 741 neue Coronavirus-Fälle in Deutschland

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts für Infektionskrankheiten (RKI) um 741 auf 180.458

Binnen 24 Stunden sind 39 weitere Menschen an den Folgen der Virusinfektion gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Deutschland beläuft sich laut RKI auf 8450.

Bundesland

Anzahl

Differenz zum Vortag

Fälle in den letzten 7 Tagen

7-Tage-Inzidenz

Todesfälle

Baden-Württem­berg

34.479

+350*

310

2,8

1.743

Bayern

46.809

+80

707

5,4

2.441

Berlin

6.738

+35

136

3,6

196

Branden­burg

3.271

+10

31

1,2

155

Bremen

1.372

+24

81

11,9

41

Hamburg

5.078

+2

12

0,7

246

Hessen

9.962

+47

298

4,8

476

Mecklenburg-Vor­pommern

759

-1

1

0,1

20

Niedersachsen

11.832

+82

344

4,3

585

Nord­rhein-West­falen

37.803

+105

703

3,9

1.588

Rhein­land-Pfalz

6.673

+21

92

2,3

230

Saarland

2.716

-15**

20

2,0

162

Sachsen

5.230

-30**

66

1,6

209

Sachsen-Anhalt

1.700

-1

9

0,4

55

Schles­wig-Holstein

3.078

+6

29

1,0

144

Thüringen

2.958

+26

128

6,0

159

Gesamt

180.458

+741

2.967

3,6

8.450

Update, 7.44 Uhr - Innklinikum Mühldorf lockert Besuchsregeln

Die Bayerische Staatsregierung hat mit Wirkung zum 9. Mai das bestehende Besuchsverbot in Krankenhäusern gelockert. Dadurch ist es an den InnKlinikum-Standorten Altötting, Mühldorf, Burghausen und Haag eingeschränkt möglich, Patienten zu besuchen. Ein Besuch von CoVid-Patienten (Verdachtsfälle und bestätigte Fälle) ist Im Covid-Haus in Mühldorf jedoch weiterhin nicht möglich. 

Für eine bestmögliche Sicherheit der Patienten und deren Besucher sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. So ist lediglich der Besuch durch eine feste, registrierte Kontaktperson erlaubt. Diese muss einen Mund-Nasenschutz tragen und die bestehenden Hygienemaßnahmen einhalten. Verpflichtend ist auch die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu dem Patienten und allen anderen Personen. 

Die Besuchszeit ist für die Kliniken in Altötting, Mühldorf, Burghausen und Haag am Wochenende von 10 Uhr bis 16 Uhr und während der Woche von 12 Uhr bis 17 Uhr festgelegt. "Bitte begeben Sie sich für einen Patientenbesuch in diesem Zeitraum zum jeweiligen Haupteingang der Klinik und melden sich beim dortigen Personal. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihnen vor Betreten der Klinik die Temperatur gemessen wird und persönliche Daten wie Name und Adresse erhoben werden. Darüber hinaus müssen Sie einen Fragebogen hinsichtlich einer möglichen Infektion ausfüllen. Sie können sich diesen Fragebogen bereits vorab hier herunterladen und bereits ausgefüllt mitbringen", so das Innklinikum. Das verkürze die Wartezeit am Eingang. Die maximale Besuchszeit beträgt 20 Minuten.

Weitere wichtige Informationen für Besucher finden Sie hier.

Update, 6.58 Uhr - Infektionszahlen in München steigen leicht

In München wurden 19 neue Corona-Fälle bestätigt (Stand Donnerstag, 28. Mai, Stand 13.30 Uhr). Am Tag zuvor waren es 35 neue bestätigte Infektionen. Außerdem meldet die Stadt einen neuen Todesfall. In der Landeshauptstadt wurden bislang insgesamt 6.837 Infektionen gemeldet. In dieser Zahl enthalten sind 5.777 Personen, die bereits genesen sind, sowie 213 Todesfälle.

Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 1,14 (Stand 27.5.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 114 Menschen neu anstecken.

Vorbericht - Almwiesen "belagert mit Picknickdecken" - Bauern in Sorge

Die Almbauern blicken mit Sorge auf die Pfingstferien. Sie erwarten angesichts eingeschränkter Reisemöglichkeiten einen Ansturm von Erholungssuchenden - Stress für die Almtiere. Manche Besucher seien auch ohne entsprechende Rücksichtnahme unterwegs, sagte Hans Stöckl, Geschäftsführer des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern.

"Die Leute laufen kreuz und quer über die Almwiese. Sie sollen sich einfach an die Wege halten", sagte Stöckl. Manche Almfläche sei "belagert mit Picknickdecken". Mangels anderer Möglichkeiten habe es bereits an den vergangenen beiden Wochenenden einen Ansturm gegeben. Wenn Sportmöglichkeiten eingeschränkt und Einrichtungen bis hin zu Freibädern geschlossen seien, verwundere es nicht, "dass die Leute mit aller Macht in die Berge drängen".

Dabei startet just zu Pfingsten die Almsaison in den vollen Betrieb. Teils sind die Tiere schon jetzt auf den niedriger gelegenen Almen. Am Wochenende soll fast überall das Vieh auch auf die höheren Wiesen getrieben werden. Dabei sind auch Mutterkühe - eine immer noch unterschätzte Gefahr.

In Österreich war 2014 ein 45-jährige Hundebesitzerin aus Rheinland-Pfalz im Stubaital von einer Herde totgetrampelt worden, die wohl ihre Kälber vor dem Hund schützen wollte. Nun haben Alm- und Alpwirtschaftliche Vereine, Tourismusämter und Bauernverband Tafeln aufgestellt, die vor dem Vieh warnen. "Mit Hunden muss man vorsichtig sein auf der Alm", sagte Stöckl. Nicht nur Muttertiere, auch Jungrinder könnten eine Verteidigungshaltung einnehmen.

Dabei haben die Tiere auch nachts immer weniger ihre Ruhe. "Es wird immer mehr zur Untugend, dass man auch nachts in den Bergen unterwegs ist", sagte Stöckl. Nicht zuletzt Mountainbiker seien auch in der Dämmerung oder bei Dunkelheit noch unterwegs. Gerade sie schrecken ruhende Tiere besonders auf. In Bad Feilnbach musste ein Bauer gleich zu Saisonbeginn drei Jungtiere von der Alm wieder heim holen, weil sie sich vermutlich auf der Flucht am Lauf verletzt hatten. In einem anderen Fall sei ein Bauer mit einem Radfahrer aneinandergeraten.

Mancherorts müssen Wanderer an den Almen auf die gewohnte Brotzeit verzichten. Angesichts der Corona-Beschränkungen und der damit verbundenen Auflagen verzichte mancher Bauer lieber ganz auf die Bewirtung.

In Oberbayern und im Allgäu verbringen alljährlich rund 53.000 Kühe den Sommer auf Almen, zusätzlich sind es in ganz Bayern etwa 5000 Schafe und Ziegen und rund 800 Pferde.

fgr/mh/dpa


Quelle: rosenheim24.de

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