News-Ticker zur Corona-Pandemie

Leserbriefe zu den "Corona-Demos" - Huml über Lockerungen für Gastronomie

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Eine Dankesgeste an die Fahrgäste, die sich ganz überwiegend an das Gebot halten, eine Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Nahverkehr zu tragen: Das Bayerische Verkehrsministerium und die Bayerische Eisenbahngesellschaft verteilen in den nächsten Tagen 100.000 Alltagsmasken in ganz Bayern. Beim Auftakt am Münchner Hauptbahnhof kam die Aktion gut an.

Landkreis/München - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Inzwischen gibt es allerdings Lockerungen. Ein "Bayern-Plan" wurde entwickelt, die lange bestehende Ausgangs- in eine Kontaktbeschränkung umgewandelt. Die Entwicklungen am Montag, 18. Mai, im News-Ticker:

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:


  • Infizierte Personen: Landkreis Rosenheim 2.726, Landkreis Traunstein 1.278, Landkreis Berchtesgadener Land 300, Landkreis Mühldorf 495, Landkreis Altötting 595
  • Todesfälle: Rosenheim 193, Traunstein 83, Berchtesgadener Land 22, Mühldorf 25, Altötting 54
  • Mindestens 7.935 Todesopfer in Deutschland (2.306 in Bayern) 
  • Ausgangsbeschränkung (bis einschl. 5. Mai) wird zu Kontaktbeschränkung (ab 6. Mai)
  • Der "Bayern-Plan" gegen Corona: Alle Lockerungen im Überblick
  • Maskenpflicht in Bayern in Geschäften und ÖPNV ab 27. April
  • Alle wichtigen Artikel zum Thema Coronavirus


Hinweis der Redaktion: Bei den Zahlen in der Grafik handelt es sich um die bestätigten Fälle aus den Landratsämtern der Region. Wieder gesundete Personen werden aus den Zahlen nicht herausgerechnet. Fehlende Zahlen werden sofort nachgereicht, wenn sie vom jeweiligen Landratsamt übermittelt werden. Es kann auch sein, dass ein Landratsamt an einem Tag keine neuen Zahlen veröffentlicht. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

Update, 20.25 Uhr - Eure Meinungen zu den "Corona-Demos"

Die Demonstrationen am Samstag, 9. Mai, für die Grundrechte haben heftige Debatten entfacht. Doch was haltet Ihr von den Grundrecht-Demos? Zahlreiche Leser/-innen haben der Redaktion ihre persönliche Meinung geschildert.

Update, 19.15 Uhr - Gesundheitsministerin Huml zu Lockerungen vom Montag

Am Montag sind in Bayern weitere Erleichterungen im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen die Corona-Pandemie in Kraft getreten. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml in München hingewiesen. So gilt nun zum Beispiel, dass die Gastronomie im Außenbereich (zum Beispiel Biergärten) bis 20.00 Uhr öffnen kann. Ab dem 25. Mai 2020 können Speisegaststätten im Innenbereich bis 22.00 Uhr öffnen.

Huml unterstrich: "Ich freue mich, dass es gelungen ist, ein passendes und mit den betroffenen Verbänden abgestimmtes infektionsschutzrechtliches Rahmenkonzept für die schrittweise Öffnung der gastronomischen Betriebe in Bayern zu entwickeln. Dieses sieht unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes überall dort vor, wo der Mindestabstand zwingend nicht eingehalten werden kann. Hinzu kommen Lüftungs- und Reinigungspläne sowie die Aufnahme der Kontaktdaten der Gäste zur Nachverfolgung für den Fall, dass eine Infektion auftritt."

Die Ministerin rief zugleich dazu auf, sich grundsätzlich an das Mindestabstandsgebot zu anderen Personen zu halten. Huml betonte: "Es ist sehr wichtig, neue Infektionen möglichst zu vermeiden. Deshalb sollte jeder darauf achten, möglichst einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Außerdem bleibt es natürlich bei den üblichen Hygiene-Regeln."

Neu ist bereits seit Samstag auch, dass sich Einreisende aus EU- und Schengen-Staaten sowie aus Großbritannien nicht mehr in häusliche Quarantäne begeben müssen. Die Ministerin ergänzte: "Bayern hat seine Verordnung entsprechend der Bund-Länder-Vereinbarungen geändert. Klar ist aber: Wir werden auch die Entwicklung in den anderen EU-Ländern genau beobachten. Sollte sich dort das Infektionsgeschehen negativ verändern, muss die Aufhebung der häuslichen Quarantäne nach Einreise wieder zurückgenommen werden."

jv/Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Update, 18.45 Uhr - Stadtverkehr Rosenheim rollt an

er Fahrplan auf NV-Basis hat sich bewährt und auch den wieder anlaufenden Schüler- und Einkaufsverkehr gut gemeistert. Mit den Taktverdichtungen wurde der Komfort gesteigert auch die Pünktlichkeit ver­bessert. Zum Wiederanlauf des Regelbetriebes braucht es aber einen gesonderten Plan.

Der Notfahrplan war eine blitzschnelle Reaktion um eine drohende Betriebsstilllegung zu verhindern. So konnte der Stadtverkehr Rosenheim zusammen mit dem Aufgabenträger RoVG der Stadt Rosenheim die grundlegende öffentliche Mobilität sicher stellen.

Aktuell kann der Stadtverkehr nur zehn Prozent seiner früheren Fahrgastzahlen begrüßen. Das Wiederanlaufen des Schüler- und Einkaufsverkehrs läuft leider nur sehr schleppend. Jede Woche darf der Stadtverkehr rund 150 Fahrgäste pro Tag mehr zählen - wenn sich dies gleichbleibend entwickelt, wären allerdings erst 2022 wieder die bisherigen Fahrgastzahlen zu verbuchen. Damit sind natürlich auch die Möglichkeiten des Wiederanlaufens stark eingeschränkt. Weder die Stadt Rosenheim, noch der Verkehrsunternehmer kann 90 Prozent Leerlauf finanzieren.

Es wird auch für den ÖPNV ein Rettungsschirm diskutiert, aber es gibt noch keine konkreten Ergebnisse und Zusagen. Natürlich würde eine derartige Unterstützung der schnellen Erhöhung des Angebotes wertvolle Hilfe bieten. Es wäre ökonomisch und ökologisch auch nicht richtig, unnötig leere Busse kreuz und quer durch Rosenheim zu schicken. Momentan müssen die Stadt und das Verkehrsunternehmen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten verantwortungsbewusst agieren.

Der Aufgabenträger und das Verkehrsunternehmen haben gemeinsam erkannt, dass der ehemalige Fahrplan in der identischen Ausgestaltung so nicht wieder kommen kann. Gemeinsam erarbeiten beide einen neuen Fahrplan, der sich der wachsenden Nachfrage anpassen kann. Dies wird eine kleine Weile dauern, ist aber auch die Chance, dass der Neubeginn des ÖPNV in Rosenheim optimal an die Bedürfnisse der Fahrgäste angepasst werden kann.

Einstweilen laufen die Linien auf den Fahrwegen des Nachtverkehrs weiter. Mit den laufenden Zählungen und den Informationen von den Schulen sowie Aufhebung der Beschränkungen werden weitere Taktverdichtungen oder auch zusätzliche Linienverbesserungen vorbereitet.

Möglichst schnell soll auf ein neues Liniensystem umgestellt werden, aber hierfür müssen die Verantwortlichen auf die aktuellen Entwicklungen beobachten. So ein neues System ist nicht in ein paar Tagen entwickelt.

Mit diesen Maßnahmen ist die Mobilität in Rosenheim gesichert und bleibt für Stadt und Betreiber auch bezahlbar. Die Fahrpläne sind selbstverständlich im Internet unter www.stadtverkehr.ro verfügbar und hängen im TicketZentrum sowie hinter der Fahrerkabine aus.

Pressemeldung Stadtverkehr Rosenheim GmbH

Update, 18 Uhr - 100.000 Gratis-Masken für Bayerns Bahnfahrer

Das Bayerische Verkehrsministerium und die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) haben am Montag mit der kostenfreien Verteilung von 100.000 Alltagsmasken an Fahrgäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen in Bayern begonnen. Nach dem Auftakt am Münchner Hauptbahnhof folgen bis einschließlich 27. Mai Verteilaktionen an sechs weiteren bayerischen Knotenbahnhöfen: Augsburg, Hof, Nürnberg, Regensburg, Rosenheim und Würzburg. Die BEG plant, finanziert und kontrolliert den Regional- und S-Bahn-Verkehr in Bayern im Auftrag des Freistaats.

„Seit nahezu einem Monat ist es in Bayern Pflicht, im öffentlichen Nahverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen“, sagt Thomas Prechtl, Sprecher der Geschäftsführung der BEG. „Die überwältigende Mehrheit der Fahrgäste hält sich an dieses Gebot. Wir sind sehr froh, dass trotz der neuen Situation täglich hunderttausende Menschen mit dem Zug fahren. Mit dieser Verteilaktion wollen wir uns für dieses Vertrauen bedanken und dazu beitragen, dass alle weiterhin sicher unterwegs sind. Auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Eisenbahnbetrieb gilt unser Dank, von Triebfahrzeugführern über das Servicepersonal bis zu Reinigungskräften und Mitarbeitern in der Instandhaltung. Sie haben mit einer großen Kraftanstrengung gezeigt, dass auf das Bahnland Bayern auch in schwierigen Zeiten Verlass ist.“ 

Um größere Menschenansammlungen zu vermeiden, informiert die BEG im Vorfeld nicht über das Datum und die Uhrzeit der Aktionen an den einzelnen Bahnhöfen. Pro Person werden maximal zwei Masken ausgegeben. Die Aktion findet mit freundlicher Unterstützung von DB Station&Service und dem Außenwerbeunternehmen Ströer statt.

Pressemitteilung Bayerische Eisenbahngesellschaft

Update, 17.35 Uhr - Quarantäne von Asylheim in der Kufsteiner Straße in Rosenheim aufgehoben

Die am 16. April verhängte Quarantäne über die Asylbewerberunterkunft in der Kufsteiner Straße kann ab sofort aufgehoben werden. Dies ist das Ergebnis der laufenden Testreihen bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung auf das Corona-Virus. Zu Beginn der Quarantäne hielten sich 48 Personen in der Unterkunft auf. Insgesamt 18 Menschen wurden positiv getestet. Stand Montag, 18. Mai, sind alle erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner genesen. 

Alle bisher negativ getesteten Bewohner wurden am 13. Mai noch einmal getestet. Bei einer vierköpfigen Familie waren die Ergebnisse positiv. Bei einer weiteren Familie liegen die Testergebnisse noch nicht vollzählig vor. Beide Familien wurden verlegt und separiert untergebracht. Alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner wurden erneut negativ getestet. „Weil es damit nach derzeitigem Stand in der Einrichtung keine Infizierten mehr gibt, kann der Bauzaun heute Abend wieder abgebaut werden. Keine der infizierten Personen musste ins Klinikum eingeliefert werden. Die medizinische Betreuung hat reibungslos funktioniert“, so der Leiter der städtischen Führungsgruppe Katastrophenschutz, Hans Meyrl.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Update, 17.17 Uhr - Keine Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Gute Nachrichten auch aus dem Landkreis Traunstein. Das dortige Gesundheitsamt hat im Vergleich zum Vortag keine neuen Corona-Fälle zu vermelden. Zuvor meldeten auch die Landkreise Mühldorf, Altötting und Berchtesgadener Land, dass keine Neuinfizierten bekanntgeworden sind. Nur im Landkreis Rosenheim sind elf neue Fälle hinzugekommen.

Es liegen somit weiterhin insgesamt 1278 bestätigte Fälle im Landkreis Traunstein vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Es gibt noch 179 aktive COVID-19-Fälle. Als genesen gelten mittlerweile mindestens 1015 Personen, acht mehr als am Sonntag. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 7,91.

In den Kliniken im Landkreis Traunstein werden derzeit insgesamt 20 COVID-19-Patienten behandelt, davon befinden sich fünf Patienten in intensivmedizinischer Betreuung im Klinikum Traunstein.

Update, 16.45 Uhr - Söder und Seehofer zu Besuch in Freilassing

Bundesinnenminister Horst Seehofer und Ministerpräsident Markus Söder waren am Montagnachmittag zu Besuch in Freilassing. An der Saalachbrücke an der deutsch-österreichischen Grenzen machten sich die beiden ein Bild der Lage. Beide halten an den Plänen für eine schrittweise Öffnung der Grenzen fest - wollen aber im Notfall jederzeit die Notbremse ziehen.

Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing

Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing © picture alliance/Peter Kneffel/dpa
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing © picture alliance/Peter Kneffel/dpa
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing © picture alliance/Peter Kneffel/dpa
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing © picture alliance/Peter Kneffel/dpa
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing © picture alliance/Peter Kneffel/dpa
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing © picture alliance/Peter Kneffel/dpa
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing © picture alliance/Peter Kneffel/dpa
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing © picture alliance/Peter Kneffel/dpa

Update, 16.15 Uhr - Keine Neuinfizierten im Raum Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf gibt es keinen neuen bestätigten Corona-Fall - der vierte Tag in Folge ohne Neuinfektion. Insgesamt liegen damit weiterhin 495 bestätigte Fälle vor, davon sind insgesamt 453 wieder genesen. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt derzeit bei 15, davon werden sechs stationär behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz, die den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen entspricht, liegt aktuell bei 0,9.

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Mühldorf liegt inzwischen bei 0,9.

Update, 16 Uhr - Über 1000 Schlachthof-Mitarbeiter im Kreis Mühldorf werden getestet

Noch in dieser Woche werden an den Schlachthöfen im Landkreis Mühldorf Reihentestungen auf eine Corona-Infektion der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Bislang sind an beiden Schlachthöfen im Landkreis Mühldorf keinerlei Corona-Fälle bzw. Verdachtsfälle aufgetreten. Nach Mitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sollen „im Rahmen der strikten Containment- Strategie in Bayern möglichst zeitnah eine Untersuchung des Personals großer bayerischer Schlachthöfe auf eine mögliche COVID-19-Erkrankung durchgeführt werden.“ 

Unter diese Definition fallen im Landkreis Mühldorf die Südfleisch Waldkraiburg GmbH mit rund 450 Mitarbeiter/Innen und die Süddeutsche Truthahn AG in Ampfing mit ca. 600 Mitarbeiter/Innen. Die Testungen führen Mitarbeiter/Innen des Gesundheitsamtes durch. Unterstützt werden sie dabei von einem Team des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Ziel ist, dass die Testungen Ende dieser Woche weitestgehend abgeschlossen sind. Wann mit ersten Testergebnissen gerechnet werden kann, hängt von den Laborkapazitäten ab. Das Gesundheitsamt steht mit den Betrieben in einem engen fachlichen und konstruktiven Austausch. Die Unternehmen haben Hygienekonzepte für die verschiedenen Bereiche vorgelegt.

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf

Update, 15.43 Uhr - Lage im Landkreis Altötting bleibt ruhig

Gute Nachrichten aus dem Landkreis Altötting: Im Vergleich zum Sonntag gibt es keine Neuinfizierten, wie das Landratsamt nun vermeldet. Es bleibt also bei der Gesamtzahl von 595 Corona-Infizierten. 509 von ihnen gelten inzwischen wieder als genesen. 54 Personen sind in Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Auch diese Zahl bleibt im Vergleich zum Sonntag gleich. 

Update, 15.11 Uhr - 59 weitere Fälle in Oberbayern 

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle ist in Bayern auf insgesamt 45.863 (Stand heute, 10.00 Uhr) gestiegen. Das entspricht 86 Personen mehr als am Vortag, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen mit. 

Laut aktuellen Daten des LGL sind in Bayern mittlerweile 2.306 Menschen gestorben, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Im Vergleich zu gestern sind das neun Todesfälle mehr.

Regierungsbezirk

Anzahl der Fälle

Fälle Änderung zum Vortag

Fallzahl pro 100.000 Einwohner

Fälle der letzten 7 Tage

7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner

Anzahl der Todesfälle

Todesfälle Änderung zum Vortag

Oberbayern

20.881

(+ 59)

445,59

485

10,35

885

(+ 6)

Niederbayern

4.621

(+ 3)

373,10

144

11,63

263

(+ 2)

Oberpfalz

4.988

(+ 14)

449,67

96

8,65

332

-

Oberfranken

3.567

(+ 1)

334,15

132

12,37

198

-

Mittelfranken

4.658

(+ 4)

263,10

101

5,70

254

-

Unterfranken

3.388

(+ 4)

257,23

52

3,95

181

-

Schwaben

3.760

(+ 1)

199,18

32

1,70

193

(+ 1)

Gesamtergebnis

45.863

(+ 86)

350,72

1.042

7,97

2.306

(+ 9)

Update, 14.51 Uhr - 17 neue Fälle in Stadt und Kreis Rosenheim

Am 17.05. wurden dem Gesundheitsamt 17 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 2726 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Stand 17.05.2020 24 Uhr). Mittlerweile wurde bei mindestens 1740 Personen eine Genesung dokumentiert. 

193 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben. Von den Verstorbenen waren sieben Personen unter 60 Jahren. 130 Verstorbene waren über 80 Jahre alt. 113 COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 21 Patienten auf einer Intensivstation

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten sieben Tage) liegt mit Stand 18.05.2020 (10 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 18,95 für den Landkreis Rosenheim bei 22,22.

Update, 14.30 Uhr - Maas informiert in PK: Wann und wie kann man in den Urlaub fliegen?

Maas hat am Mittag mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern der Deutschen darüber beraten, wie die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie nach und nach gelockert werden können. Zu der Videokonferenz waren Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien eingeladen.

Die Minister wollen unter anderem über Einreisebestimmungen, Quarantäneregelungen und eine Zusammenarbeit der Gesundheitsbehörden sprechen, sagte Maas. Ziel sei es, aus der weltweiten Reisewarnung, die derzeit in Deutschland gelte, nur noch einen Reisehinweis zu machen. So könnten die Bürgerinnen und Bürger selbst beurteilen, ob und wohin sie verreisen möchten.

Update, 14.13 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es weiterhin keine neuen bestätigten SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Berchtesgadener Land gibt. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionsfälle verbleibt somit bei 300 (Meldestand: 18.05.2020, 10 Uhr). Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für den Landkreis liegt unverändert zum Vortag bei 1,9.

Derzeit werden nur noch 18 COVID-19-Patienten in den Kliniken im Berchtesgadener Land stationär behandelt. Das sind vier Patienten weniger im Vergleich zur gestrigen Meldung. Nur noch zwei Patienten befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung.

Update, 13.23 Uhr - Doku Obersalzberg wieder geöffnet

Die Dokumentation Obersalzberg ist ab Montag (18. Mai) wieder von 9 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Ein umfangreiches Hygienekonzept soll dafür sorgen, dass man sich nicht mit dem Coronavirus infiziert.  Zum einen dürfen maximal 30 Personen gleichzeitig in die Ausstellung. Zum anderen ist ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu anderen Besuchern einzuhalten. Auch ein Mund-Nase-Schutz wird vorgeschrieben.

Der Einlass und Angebote für Gruppen sind derzeit ebenso wie Seminare und Workshops nicht möglich und werden frühestens wieder ab dem 1. September durchgeführt.

Update, 12.46 Uhr - Schulen in Wien und Berlin bereits wieder dicht

Aus zwei Monaten “Vorfreude” auf die Wiedereröffnung wurde leider nichts: Im Wiener Stadtteil Währing musste am Montagmorgen eine erste Volksschule, die normalerweise von über 200 Kindern besucht wird, bereits wieder geschlossen werden. Der Grund: Corona-Verdacht bei einem Lehrer, der sich am Wochenende krank gemeldet hatte!

Laut dem Portal oe24.at ließ die Direktorin der Schule die Kinder am Morgen am Eingang bei der Antonigasse abfangen und postwendend wieder nach Hause schicken. Eine Mutter kritisierte die Vorgehensweise via Twitter massiv: “Ob die Kids jetzt vor verschlossenen Türen stehen oder alleine zu Hause sind, ist der Schulleitung egal. Das ist absurd & verantwortungslos!” Inzwischen wurden das Bildungsministerium und der zuständige Gesundheitsstadtrat eingeschaltet.

Auch in Berlin wurden zwei Lehrer von Grundschulen in Berlin-Spandau positiv getestet. In Berlin-Spandau wird die Grundschule am Weinmeisterhorn wegen einer coronainfizierten Lehrkraft vorübergehend ganz geschlossen. Die Maßnahme gilt bis zum 26. Mai, bestätigte die Amtsärztin und Leiterin des Spandauer Gesundheitsamtes, Gudrun Widders, dem rbb am Sonntag auf Nachfrage.

In einer zweiten Spandauer Grundschule am Birkenhain hatte eine weitere coronainfizierte Lehrkraft nur eine abgeschlossene Lerngruppe unterrichtet und nach Angaben der Amtsärztin Kontakt zu vier anderen Personen. Deshalb entschied die Amtsärztin, lediglich die Lehrkraft, die vier Kontaktpersonen und die betroffene Lerngruppe unter Quarantäne zu stellen. Der Rest der Grundschule am Birkenhain bleibt offen.

Update, 12.11 Uhr - Keine Quarantäne mehr bei Einreise nach Bayern

Die Bayerische Staatsregierung hat schon am Samstag die Quarantänepflicht für Reiserückkehrer in den Freistaat weitgehend abgeschafft. Ein Sprecher des Bayerischen Gesundheitsministeriums hat das dem BR bestätigt: "Wer aus EU- und Schengen-Staaten sowie aus Großbritannien einreist, muss sich seit Samstag, 16. Mai nicht mehr in häusliche Quarantäne begeben."

Bund und Länder hatten vereinbart, die Quarantäneregeln aufzuheben. Die einzelnen Bundesländer müssen dies nun jeweils durch Verordnungen umsetzen.

Update, 11.44 Uhr - Söder schlägt finanzielle Förderung für Urlaub in Deutschland vor

Angesichts der Corona-Krise schlägt die CSU in diesem Jahr eine finanzielle Förderung von Urlaub in Deutschland vor. Mit finanziellen Anreizen in den Sommermonaten könnte man "ein Stück Entlastung für die Branche, aber auch Freude für die Menschen bringen", sagte CSU-Chef Markus Söder am Montag vor einer Videoschalte des CSU-Vorstands in München.

Denkbar seien entweder Urlaubsgutscheine oder eine steuerliche Absetzbarkeit - er sei da relativ offen. Söder plädierte aber für eine Förderung "vor allem für diejenigen, die nicht so viel Geld haben und sich so etwas nicht so leisten können". Und viele Menschen könnten sich nur wenig leisten.

Söder zeigte sich skeptisch, was Urlaubsmöglichkeiten in europäischen Nachbarländern angeht, und grenzte sich dabei von Außenminister Heiko Maas (SPD) ab. Er sei da sehr zurückhaltend."Ich glaube nicht wie Heiko Maas, dass es so leicht ist, dass wir heute schon Pläne vorgeben können, dass wir in einem Monat schon wieder in Italien oder in Spanien sind oder in Frankreich", sagte Söder. "Keines dieser Länder hat im Moment das entsprechend angekündigt. Insofern sollten wir nicht vorpreschen." Man bewege sich weiter auf sehr dünnem Eis.

Update, 11.17 Uhr -  NRW: Polizei stoppt Fußballturnier mit rund 100 Jugendlichen

Ein illegales Fußballturnier mit rund 100 Jugendlichen ist in Oberhausen von Polizei und Ordnungsamt gestoppt worden. Es sei vermutlich über die Sozialen Netzwerke organisiert worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Montagmorgen. Demnach hatten die Hobby-Fußballer ihr Turnier am Samstagnachmittag bereits gestartet, als das Ordnungsamt eintraf. 

Der ansässige Sportverein hatte von dem Ganzen keine Ahnung und bemerkte das Turnier nur, weil Mitglieder zu Renovierungsarbeiten auf ihr Gelände kamen. Gemeinsam mit der Polizei, die mit vier Streifenwagen anrückte, konnte die Sportveranstaltung problemlos unterbunden werden. Die Beteiligten hätten ohne Störungen den Platz verlassen, so der Sprecher. Der Platz sei frei begehbar und nicht abgeschlossen gewesen.

Nach Angaben des WDR waren es geschätzt sogar 200 bis 300 Jugendliche. Die Teilnehmer kamen demnach aus Essen, Mülheim und Oberhausen.

Update, 10.33 Uhr - Empfindliche Bußgelder für wildparkende Wanderer

Angesichts des schönen Wetters ist es am Sonntag zu einem Ansturm auf die heimische Berge gekommen. Vor allem das Parken lief laut Polizei mancherorts aus dem Ruder.

Da die Wanderparkplätze zum Beispiel in Aschau/Hintergschwendt schnell belegt waren, haben die Autofahrer "Ausweichparkplätze" gesucht. Anstatt auf einen der anderen Parkplätze im Gemeindebereich auszuweichen, parkten viele völlig rücksichtslos an bzw. auf der von Haus aus engen Zufahrtsstraße. In Folge des dadurch entstandenen Staus wären anfahrende Rettungsfahrzeuge massiv behindert worden. Dies war zum Glück nicht der Fall. 

Wiederum andere Verkehrsteilnehmer ließen es sich nicht nehmen, die Wiesen und Felder des dort ansässigen Landwirts als Parkplatz zu nutzen. Ein großes Ärgernis für den Bauern, da das Gras eingedrückt wurde und die geplanten Mäharbeiten gezwungenermaßen verschoben werden mussten.

Für die auf der Fahrbahn parkenden Fahrzeugführer hat die Priener Polizei nun ein empfindliches Bußgeld angekündigt. Dem Landwirt hilft dies jedoch leider für den entstandenen Schaden auch nichts.

Update, 9.57 Uhr -  Söder und Seehofer besuchen Grenze in Freilassing

Zwei Tage nach der Lockerung der Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Österreich wollen sich Innenminister Horst Seehofer und der Ministerpräsident Markus Söder am Montag ein Bild von der Lage verschaffen. Sie werden um 14.30 Uhr am Grenzübergang Freilassing zwischen Bayern und Salzburg erwartet.

Thema bei dem Treffen dürfte auch die Lockerung der geltenden Quarantäne-Regelung für nach Deutschland Einreisende aus Nachbarstaaten sein. Derzeit gilt in vielen Bundesländern, dass jeder, der aus einem europäischen Nachbarland nach Deutschland einreist, für 14 Tage in Quarantäne gehen muss. Seehofer hatte den Bundesländern empfohlen, die bislang geltenden Quarantäne-Regeln zu lockern und nur noch auf Menschen anzuwenden, die sich zuvor in Drittstaaten aufgehalten haben. Also beispielsweise nicht mehr für Deutsche, die aus Frankreich einreisen oder aus den Niederlanden.

BGLand24.de wird im Anschluss ausführlich berichten!

Update, 9.09 Uhr - Maas berät sich mit beliebten Urlaubsländern

Wie sieht es heuer mit unserem Sommerurlaub aus? Diese Frage beschäftigt immer mehr Bürgerinnen und Bürger. Bei der Bundesregierung geht man inzwischen davon aus, dass trotz Corona in weiten Teilen Europas in diesem Sommer Urlaub möglich sein wird.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sagte am Sonntag in der ARD-Sendung “Bericht aus Berlin”, es gebe bei der Bekämpfung des Coronavirus in vielen Ländern positive Entwicklungen. Nach dem 15. Juni solle es “eigentlich” keine weltweiten Reisewarnungen mehr geben, hieß es. Vielmehr sollen diese dann durch “Reisehinweise” ersetzt werden. Einen “normalen” Urlaub, wie wir es aus den vergangenen Jahren kennen, wird es aber wohl nicht geben. Vielerorts müsse man mit Einschränkungen leben, machte der Minister bereits deutlich.

Maas will über dieses Thema am Montag mit seinen Amtskollegen in den großen europäischen Urlaubsländern beraten. Zu der Videokonferenz sind Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien eingeladen. Unter anderem geht es auch um die im Raum stehenden Grenzöffnungen.

Update, 8.25 Uhr - Neueste Fallzahlen für Deutschland veröffentlicht

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Montagmorgen wieder die neuesten Fallzahlen vorgelegt (Stand: 18. Mai, 0 Uhr). Demnach gibt es in Deutschland nun 174.697 registrierte Corona-Infektionen und 7.935 Todesfälle. Der Freistaat Bayern ist dabei nach wie vor das am stärksten von der Pandemie betroffene Bundesland (45.507 Fälle).

Bundesland

Fälle

+ zum Vortag

Fälle/100.000 Einwohner

Todesfälle

Baden-Württem­berg

34.000

+50

307

1.652

Bayern

45.507

+80

348

2.287

Berlin

6.458

+11

172

180

Brandenburg

3.172

+1

126

149

Bremen

1.171

+7

171

38

Hamburg

5.037

+8

274

232

Hessen

9.337

+20

149

439

M.-Vor­pommern

752

+4

47

20

Niedersachsen

11.167

+12

140

545

Nordrhein-West­falen

36.365

+79

203

1.512

Rhein­land-Pfalz

6.490

+41

159

217

Saarland

2.696

+0

272

149

Sachsen

5.125

+10

126

196

Sachsen-Anhalt

1.678

+2

76

54

Schles­wig-Holstein

3.002

+2

104

126

Thüringen

2.740

+15

128

139

Gesamt

174.697

+342

210

7.935

Update, 7.16 Uhr - Gastro-Riese in München ist pleite

In München hat es wegen der Coronakrise nun den ersten "Großen" der Gastronomie erwischt. Das Traditionslokal "Paulaner im Tal" in der Altstadt, gelegen zwischen Marienplatz und Isartor, ist pleite. Wirt Putzi Holenia und seine Tochter Natalie Zarazik haben am Freitag, 15. Mai, Insolvenz beim Amtsgericht München beantragt

"Ja, so ist es, ich hab' keine Gäste mehr, ich hab' kein Geld mehr, kein Garnix", bestätigte der Wirt der Süddeutschen Zeitung. Die Wirtschaft gab bzw. gibt seit insgesamt fast 500 Jahren - ob allerdings jetzt am Montag der Biergarten-Betrieb nochmal hochgefahren wird, ist mehr als unwahrscheinlich. Auf der Homepage des Lokals hatte es zuletzt noch geheißen, dass man nur "bis auf weiteres" wegen der Corona-Krise schließen werde. Man freue sich, bald wieder Gäste begrüßen zu dürfen.

Das Lokal hatte am 18. März im Zuge der Coronakrise geschlossen.

Update, 6.35 Uhr - Corona-Regeln ändern sich in Schule und Gastronomie

Am Montag treten bei den Corona-Regeln zwei wichtige Änderungen in Kraft (rosenheim24.de hat dazu auch einen Extra-Artikel verfasst). Sie betreffen vor allem die Schule und die Gastronomie.

Schule: Am 18. Mai tritt die dritte Stufe des insgesamt vierstufigen Modells des Bayerischen Kultusministerium in Kraft. Demnach geht nun auch der Unterricht für die unteren Klassen wieder los. Das heißt, ab sofort kehren Erstklässler, die fünften Klassen der Mittelschulen und die fünften und sechsten Klassen an Realschulen und Gymnasien in ihre Einrichtungen zurück. An den Wirtschaftsschulen dürfen, je nach Art, die achte, die siebte oder auch die sechste Jahrgangsstufe zurück.

In allen Fällen gelten strenge Hygiene- und Abstandsregeln. So muss zum Beispiel auf dem Weg von und zur Schule, auf dem Pausenhof und den Gängen eine Maske getragen werden. Zudem wurden Klassen geteilt, auf Blockunterricht umgestellt und/oder Stundenpläne zum Beispiel auf Kernfächer reduziert.

Gastronomie: Der 18. Mai ist auch ein wichtiger Tag für die Gastronomie. Lokale dürfen ab jetzt wieder ihre Außenbereiche öffnen, also Biergärten, Wirtsgärten und sogenannte "Freischankflächen". Allerdings ist der Betrieb nur bis maximal 20 Uhr erlaubt. Kommende Woche dürfen dann auch die Innenbereiche wieder geöffnet werden.

Die Staatsregierung hält die Gastronomie für einen besonders sensiblen Bereich und hat deswegen auch hier hohe Auflagen an die Betriebe gestellt. Auf dem Weg von und zum Tisch oder zur Toilette herrscht Maskenpflicht für Gäste. Zudem dürfen laut dem Branchenverband Dehoga nur Personen aus maximal zwei Hausständen beisammensitzen. Ansonsten gilt der Mindestabstand von 1,50 Metern. Das Servicepersonal muss Mundschutz tragen, in der Küche ist dies nur dann vorgeschrieben, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Jetzt knapp 8.000 Tote in Deutschland

Bundesweit sind bis zum späten Sonntagabend (News-Ticker Sonntag, 17. Mai) über 174.700 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand: mehr als 174.300 Infektionen). Mindestens 7.934 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand: 7.913). Das geht aus der neuesten Auswertung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) hervor.

Die Reproduktionszahl lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag bei 0,94. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Seit Donnerstag, 14. Mai, gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,87. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen. Nach Angaben des RKI haben in Deutschland rund 153 400 Menschen die Infektion überstanden. 

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 45.700 nachgewiesenen Fällen und mindestens 2.297 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 36.200 Fällen und mindestens 1.504 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 33.900 bestätigten Fällen und mindestens 1.653 Toten.

mh/mw/dpa

Quelle: rosenheim24.de

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