News-Ticker zur Corona-Pandemie

IWF rechnet mit Billionenschaden für die Weltwirtschaft - 587 registrierte Neuinfektionen

Landkreis/München - Das Coronavirus sorgt seit Monaten in der Region, in Bayern und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Inzwischen wurden die Maßnahmen vielerorts deutlich gelockert - auch in Bayern. Die Entwicklungen am Mittwoch, 24. Juni, im News-Ticker:

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:


  • Infizierte Personen: Landkreis Rosenheim 2798, Landkreis Traunstein 1331, Landkreis Berchtesgadener Land 310, Landkreis Mühldorf 500, Landkreis Altötting 601
  • Todesfälle: Rosenheim 217, Traunstein 87, Berchtesgadener Land 24, Mühldorf 27, Altötting 58
  • Mindestens 8914 Todesopfer in Deutschland (2578 in Bayern) 
  • Der "Bayern-Plan" gegen Corona: Alle Lockerungen im Überblick
  • Maskenpflicht in Bayern in Geschäften und ÖPNV seit 27. April
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
  • Alle wichtigen Artikel zum Thema Coronavirus

Hinweis der Redaktion: Aktuell stehen leider keine Grafiken zu den aktuellen Fallzahlen aus den Landkreisen der Region zur Verfügung. Der Grund hierfür ist, dass die zuständigen Gesundheitsämter nun teilweise von einer täglichen auf eine wochenweise Übermittlung der Fallzahlen umgestiegen sind. Die Redaktion wird die Grafik(en) demnächst auf eine wochenweise Darstellung umstellen und dann voraussichtlich immer freitags gesammelt für alle Landkreise veröffentlichen. Die Zahlen unter der Rubrik "Das Wichtigste in Kürze" werden weiterhin - sofern möglich - täglich aktualisiert.


Update, 20 Uhr - USA und Europa arbeiten an möglicher Grenzöffnung

Die Vereinigten Staaten und Europa suchen einen Weg für eine Grenzöffnung. "Wir arbeiten daran, den richtigen Weg zu finden, um das zu tun, das richtige Timing dafür, die richtigen Taktik", sagt der amerikanische Außenminister Mike Pompeo auf einer Pressekonferenz. Er sei zuversichtlich, dass man einen gemeinsamen Weg findet.

Die EU plant zwar ihre Grenzen wieder für Nicht-EU-Staaten zu öffnen, dies soll aber anhand der Corona-Situation im jeweiligen Land entschieden werden.

Update, 18.07 Uhr - Bundesweit 587 registrierte Corona-Neuinfektionen

Innerhalb von 24 Stunden haben die lokalen Behörden dem Robert Koch-Institut (RKI) 587 Corona-Infektionen gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 191 449 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Mittwochmorgen mitteilte (Datenstand 24.06., 0 Uhr).

Vor allem der Ausbruch in der Schlachtfabrik der Firma Tönnies im Kreis Gütersloh trieb die bundesweiten Zahlen nach oben. Allein im Kreis Gütersloh gibt es aktuell laut RKI 1879 Corona-Infektionen. Dort und im benachbarten Kreis Warendorf wird der von Bund und Ländern vereinbarte Grenzwert von 50 Neuinfektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner klar überschritten.

Seit Mitternacht gelten in beiden Kreisen für eine Woche massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Mit Inkrafttreten der strengen Regeln werden dort zudem die Corona-Tests deutlich ausgeweitet.

dpa

Update, 16.49 Uhr - IWF: Corona-Rezession kostet die Welt Billionen

Wegen der Corona-Krise wird die globale Wirtschaftsleistung nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in diesem und im nächsten Jahr insgesamt um 12,5 Billionen Dollar (11 Billionen Euro) geringer ausfallen.

Die Welt erlebe in diesem Jahr "die schlimmste Rezession" seit der Weltwirtschaftskrise vor rund 90 Jahren, sagte IWF-Chefvolkswirtin Gita Gopinath. "Kein Land bleibt verschont", sagte sie bei der Vorstellung der jüngsten IWF-Wirtschaftsprognose.

Als Konsequenz der Krise werde die öffentliche Verschuldung relativ zur Wirtschaftsleistung dieses Jahr den bisherigen Höchststand vom Ende des Zweiten Weltkriegs übertreffen. Die Konjunktur müsse gestützt werden und ärmere Länder bräuchten zudem mehr Hilfe der reichen Länder, forderte Gopinath. "Diese Krise ist nicht vorbei", betonte sie. Staaten müssten sich aber nach der Pandemie bemühen, die Verschuldung wieder durch Einsparungen zu begrenzen.

Der IWF rechnet in diesem Jahr mit einem globalen Wirtschaftseinbruch um 4,9 Prozent, vor allem weil Verbraucher wegen der Corona-Krise weniger konsumieren. Im April hatte der IWF noch ein Schrumpfen von 3 Prozent vorhergesagt. Für 2021 erwartet die Organisation eine Erholung. Die globale Wirtschaft soll dann um 5,4 Prozent zulegen. Gopinath warnte allerdings, dass eine zweite Corona-Welle Anfang 2021 mit neuen Ausgangsbeschränkungen das Wachstum zunichte machen könnte.

dpa

Update, 15.55 Uhr - Keine Neuerkrankungen in Traunstein, zwei weitere Genesungen

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 64 aktive COVID-19-Fälle vor.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 2,82.

Heute ist beim Staatlichen Gesundheitsamt keine Neuinfektion eingegangen. Es liegen somit weiterhin insgesamt 1331 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 1179 Personen (zwei mehr als gestern).

Im Klinikum Traunstein befindet sich derzeit ein COVID-19-Patient in intensivmedizinischer Betreuung.

Update, 15.25 Uhr - Experten schlagen Corona-Experiment in kompletter Stadt vor

Britische Wissenschaftler wollen mit einem ungewöhnlichen Experiment zur Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen. Ihr Vorschlag: Jegliche Ausgangsbeschränkungen sollten in einer "mittelgroßen Stadt" aufgehoben werden, um festzustellen, ob das Virus nur durch wöchentliche Tests aller Einwohner, Warn-Apps und Selbstisolation bei ersten Covid-19-Anzeichen bekämpft werden kann.

Ihre Idee veröffentlichten die Forscher in der Zeitschrift "Open Science" der britischen Royal Society. Für die vielen notwendigen Corona-Tests sollten Speichelproben untersucht werden, schrieb das Team unter Leitung des Epidemiologen Julian Peto von der London School of Hygiene and Tropical Medicine. Neue Spucke-Schnelltests ermöglichten rasche Untersuchungen großer Bevölkerungsgruppen. Erste Tests mit diesem sogenannten RT-LAMP-Verfahren sollen bald in Southampton starten.

Update, 15.16 Uhr - Weltweit über 475.000 Corona-Todesfälle

Wie der österreichische "Standard" unter Berufung auf am Mittwoch veröffentlichte Behördenangaben berichtet, sind weltweit über 475.000 Menschen an Corona gestorben. In weniger als zwei Monaten habe sich die Zahl der Todesfälle damit auf 477.117 verdoppelt

Insgesamt seien weltweit 9.263.743 Millionen Infektionen registriert worden. Mit 193.800 Toten und 2.557.761 Infektionen bleibe Europa weiterhin die am stärksten von der Epidemie betroffene Region weltweit. Allerdings breite sich das Virus derzeit vor allem in Lateinamerika rasant aus. 

Update, 14.38 Uhr - Weiterhin keine neuen Corona-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es weiterhin keinen weiteren bestätigten SARS-CoV-2-Fall im Landkreis gegeben hat. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionsfälle bleibt somit bei 310 (Meldestand: 24. Juni, 10 Uhr). Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bleibt deswegen ebenfalls bei 3,8.

Von den insgesamt 310 mit Wohnsitz im Berchtesgadener Land registrierten SARS-CoV-2-Fällen sind nach wie vor 282 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Es befinden sich derzeit insgesamt vier SARS-CoV-2-Infizierte in medizinischer Behandlung. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen bleibt unverändert bei 24.

Bei allen positiv getesteten Corona-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen wie z. B. eine häusliche Quarantäne ein. Gegenwärtig befinden sich nach wie vor 21 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. 871 unmittelbare Kontaktpersonen sind seit März wieder aus der Quarantäne entlassen worden.

Nach wie vor werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land keine Covid-19-Patienten mehr stationär behandelt.

Update, 13.39 Uhr - Laschet fordert Lösungen für Urlauber

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die anderen Bundesländer aufgefordert, Menschen aus dem Kreis Gütersloh trotz des Corona-Ausbruchs Urlaub zu ermöglichen. "Eines geht nicht: dass man die Menschen aus dem Kreis Gütersloh öffentlich stigmatisiert. (...) Ich stelle mich vor die Menschen in Gütersloh", sagte Laschet im Landtag in Düsseldorf.

In einer Schlachtfabrik der Firma Tönnies im Kreis Gütersloh war es zuletzt zu dem Ausbruch gekommen. Daraufhin wurde ein erneuter Lockdown beschlossen und andere Bundesländer, unter anderem Bayern, hatten beschlossen, dass Beherbergungsbetriebe keine Urlauber aus dem Kreis Gütersloh mehr aufnehmen dürfen - außer diese können einen negativen Corona-Test vorweisen. Laschet sagte, er habe mehrmals mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) telefoniert. Dieser habe versichert, Menschen aus Gütersloh seien willkommen, wenn sie auf das Coronavirus getestet seien. Laschet: "Ich erwarte auch von den Bundesländern in Norddeutschland, dass wir zu solchen Regelungen kommen und dass wir gemeinsam diese Krise bewältigen."

Update, 12.41 Uhr - 7-Tage-Inzidenz in Gütersloh steigt auf 270,2

Im Kreis Gütersloh ist die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage am Mittwoch auf 270,2 gestiegen. Das teilte der Kreis Gütersloh auf Nachfrage mit. Am Dienstag lag der Wert laut NRW-Gesundheitsministerium noch bei 257,4. Im benachbarten Kreis Warendorf stieg derselbe Wert auf 66,2. Am Tag zuvor hatte der Wert bei 61,2 gelegen.

Bund und Länder haben in der Corona-Krise vereinbart, dass ab einer Marke von 50 in einem Kreis wieder stärkere Einschränkungen in Betracht gezogen werden. Dieser Schritt wurde am Dienstag von der NRW-Landesregierung für die Kreise Gütersloh und Warendorf verkündet. Ausnahmen gelten, wenn lokal eingrenzbare Infektionsherde der Auslöser sind.

Update, 11.26 Uhr - Österreich erlässt Reisewarnung für NRW

Nach dem massiven Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh hat Österreich eine Reisewarnung für Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. "In Zusammenhang mit der neuerlichen Ausbreitung des Coronavirus gilt für Nordrhein-Westfalen eine partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5) – vor Reisen nach Nordrhein-Westfalen wird gewarnt", hieß es auf der Internetseite des österreichischen Außenministeriums.

Für den Rest Deutschlands gilt aus Sicht des Ministeriums ein niedrigeres Sicherheitsrisiko (Stufe 4) mit der Maßgabe: "Von nicht unbedingt notwendigen Reisen in das Land wird abgeraten." Insgesamt gibt es sechs Stufen. Die höchste gilt, wenn die Reisewarnung ein ganzes Land betrifft. Auf der gleichen "partiellen" Stufe wie NRW stehen in Österreich aktuell unter anderem die chinesische Provinz Hubei und die italienische Lombardei.

Pressekonferenz in Wien nach Sitzung von Ministerrat

Update, 10.24 Uhr - Weitere massive Lockerungen in Österreich

Österreich plant offenbar weitere massive Corona-Lockerungen. Demzufolge sind offenbar auch Großveranstaltungen bald wieder möglich, wie oe24.at nun berichtet. Unter bestimmten Voraussetzungen werden ab September demnach Events im Freien mit bis zu 10.000 (z.B. Fußballspiele) und drinnen mit bis zu 5000 Teilnehmern (z.B. kulturelle Veranstaltungen) erlaubt. Bedingung: Es muss für die Besucher zugewiesene Sitzplätze geben, auch müssen Abstandsregeln eingehalten werden.  

Außerdem fällt die Maskenpflicht für Kellner in Restaurants wohl zum 1. Juli. Zudem dürfen Lokale dann bereits wieder ab 5 Uhr (bisher 6 Uhr) öffnen und die abendliche Sperrstunde soll - zumindest bei geschlossenen Gesellschaften (z.B. Hochzeiten) - komplett entfallen. Zudem gibt es auch eine Beschränkungen mehr bei der Höchstzahl der Gäste (bisher 100 Personen). Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bat allerdings eindringlich darum, "die Maske bitte nicht wegzuwerfen, denn wir werden sie noch brauchen."

Update, 10.10 Uhr - RKI legt neueste Fallzahlen vor

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Mittwochvormittag wieder die neuesten Fallzahlen für Deutschland vorgelegt (Stand: 24. Juni, 0 Uhr). Demnach wurden bislang insgesamt über 191.400 Fälle registriert. Gestorben sind bundesweit bislang 8914 Menschen. Der Freistaat Bayern ist nach wie vor das am stärksten von der Pandemie betroffene Bundesland.

Bundesland

Fälle

+/- zum Vortag

Fälle in letzten 7 Tagen

7-Tage-Inzidenz

Todesfälle

Baden-Württem­berg

35.409

+44

175

1,6

1.826

Bayern

47.995

+101

251

1,9

2.578

Berlin

7.975

+59

506

13,5

211

Branden­burg

3.413

+6

48

1,9

164

Bremen

1.653

-1

46

6,7

49

Hamburg

5.175

+5

28

1,5

259

Hessen

10.645

+32

235

3,8

503

M.-Vor­pommern

794

+2

7

0,4

20

Nieder­sachsen

13.327

+15

293

3,7

622

Nord­rhein-West­falen

41.678

+260

2.018

11,3

1.668

Rhein­land-Pfalz

6.924

+5

57

1,4

235

Saarland

2.801

+23

7

0,7

169

Sachsen

5.436

+28

77

1,9

222

Sachsen-Anhalt

1.856

+5

68

3,1

58

Schles­wig-Holstein

3.137

+1

15

0,5

152

Thüringen

3.231

+2

31

1,4

178

Gesamt

191.449

+587

3.862

4,6

8.914

Update, 8.56 Uhr - Bleiben US-Amerikaner weiterhin "ausgesperrt"? 

Die Europäische Union erwägt einem Medienbericht zufolge, US-Bürgern nach einer schrittweisen Öffnung der EU-Außengrenzen ab dem 1. Juli wegen der Coronavirus-Krise auch weiterhin die Einreise zu verwehren. Laut einem Bericht der "New York Times" gibt es wohl eine Art "schwarze Liste" mit Ländern, für die weiterhin Einreisesperren in die EU gelten sollen. Darunter sind unter anderem die USA, Brasilien und Russland. Grund für die Überlegungen ist demnach die anhaltende Ausbreitung des Coronavirus in den benannten Staaten.

Update, 8.05 Uhr - Sechs neue Coronafälle in München

In München wurden jetzt sechs neue Coronafälle gemeldet. Damit sind in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.675 Infektionen bestätigt (Stand: 23. Juni, 13.30 Uhr). In dieser Zahl enthalten sind 6.153 Personen, die bereits genesen sind, sowie 217 Todesfälle. Weitere Tote im Vergleich zum Vortag gab es glücklicherweise nicht zu beklagen. Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt derzeit 5,16. Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,31 (Stand: 22. Juni).

Update, 7.01 Uhr - Söder verteidigt bayerisches Vorgehen

Nach dem massiven Corona-Ausbruch in einem Fleischbetrieb von Tönnies ist das öffentliche Leben in zwei Landkreisen von Nordrhein-Westfalen wieder eingeschränkt. Um Mitternacht traten im Landkreis Gütersloh und im Nachbarkreis Warendorf erneut strenge Auflagen in Kraft. Auch der Freistaat Bayern hatte rasch auf den Massenausbruch reagiert - und nun gilt: In Bayern dürfen Beherbergungsbetriebe künftig keine Menschen mehr aufnehmen, die aus einem Landkreis einreisen, in dem die Zahl der Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen bei mehr als 50 pro 100 000 Einwohner liegt. Ausnahmen soll es nur für jene geben, die einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen könnten.

Während NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) davor warnte, Urlauber aus dem Raum Gütersloh "zu stigmatisieren", verteidigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) das Vorgehen des Freistaats als "unbedingt notwendige Sicherheitsmaßnahme für alle Beteiligten". "Wir möchten nicht, dass der Urlaub in Bayern für viele Leute unsicher wird", sagte Söder am Abend unter anderem in der ARD.

Robert-Koch-Institut meldet 587 neue Coronafälle

Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 587 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 191.449 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Mittwochmorgen (News-Ticker Dienstag, 23. Juni) meldete (Stand: 24. Juni, 0 Uhr). Mindestens 8914 Personen starben bislang in Folge einer Infektion - das bedeutet ein Plus von 19 im Vergleich zum Vortag. Etwa 176.300 Menschen gelten bereits als genesen. Das sind 600 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen bei 2,02 (Stand: 23. Juni; Vortag: 2,76). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel zwischen zwei und drei weitere Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen sank dieser Wert auf 1,67 (Stand: 23. Juni; Vortag: 1,83). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.

mw/dpa

Quelle: rosenheim24.de

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