Ticker zur verschwundenen Bayerin

Vermisste Christina wieder da! Warum war sie einfach verschwunden? 

+
Christina L. wurde über Wochen vermisst

Kurz vor Weihnachten verschwand Christina L., eine Jugendliche aus Schwandorf. Nach Wochen ist sie wieder aufgetaucht. 

17. Januar 2018: Sie ist wieder da!

Wie unsere Redaktion nun erfahren hat, ist die Vermisste wieder aufgetaucht. Laut einer Polizeisprecherin ist sie am Montag alleine und freiwillig zurückgekehrt. Mehr Informationen gibt es derzeit nicht. Die Frage, wo Christina gewesen ist und warum sie spurlos verschwand, blieb zunächst offen. Wir bemühen uns, mehr über die Hintergründe zu erfahren.

Die Polizei bittet auch um Mithilfe und Hinweise im Falle einer anderen vermissten Frau, wie nordbuzz.de* berichtet. Die junge Mutter aus Bremen verließ mit ihren drei minderjährigen Kindern eine Klinik und wird seitdem vermisst. Alle benötigen ärztliche Hilfe. Auch in Wismar in Mecklenburg-Vorpommern wird ein Kind vermisst. Ein 30-jähriger Mann aus Hamburg hingegen war Gast in einem Hotel im Harz und wird jetzt vermisst.

Auch die Polizei Dresden sucht nach einem vermissten Mann, der an der Ostsee vermutet wird, wie nordbuzz.de* berichtet. Eine 13-Jährige kam hingegen nicht in der Schule an, seitdem wird das Mädchen vermisst. Ebenfalls sucht die Polizei nach einem 15-jährigen Mädchen, das in Hamburg vermisst wird.

12. Januar 2018: Christina bleibt verschwunden

Die vermisste Christina ist weiterhin noch nicht wieder aufgetaucht. "Es gibt nichts Neues“, so ein Sprecher der Polizei zu unserer Onlineredaktion. „Wir gehen davon aus, dass sich die Vermisste selbst weiter verborgen hält."

In Bremerhaven in Niedersachsen wird ein 53 Jahre alter Patient aus einem Krankenhaus vermisst, wie nordbuzz.de* berichtet. Der Mann benötigt ärztliche Hilfe.

10. Januar 2018: Überraschende Wende

Überraschende Wende im Vermisstenfall! Bisher waren alle davon ausgegangen, dass es von Christina seit dem 26. Dezember kein gesichertes Lebenszeichen gab. Doch die Polizei gibt nun bekannt: „Es gibt Lebenszeichen von ihr.“ Das unterstreicht ein Sprecher der Polizei Karlsruhe gegenüber unserer Onlineredaktion. „Sie wurde zeitnah nach Silvester gesehen. Es ist auch wohl so, dass sie sich auf eigenen Willen hin entfernt hat. Das ist die Einschätzung der Polizei - dass sie quasi ausgebüxt ist und sich verborgen hält.“

Schrecklicher Verdacht: Taucher suchen vermisste Christa E. unter dem Eis

Das heißt nicht, dass die Polizei nichts tut, so der Sprecher: „Gleichwohl fahnden wir nach ihr. Wir haben keine Anhaltspunkte dafür, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte.“

Am Nachmittag meldete sich auch die Mutter der vermissten Christina zu Wort. „Ich habe eben ein Lebenszeichen meiner Tochter erhalten“, schrieb sie auf Facebook. „Es scheint ihr gut zu gehn.“

Mann vermisst: Polizei sucht mit Hubschrauber - und nennt weitere Details

7. Januar 2018: Mutter gibt neue Details bekannt

Birgit L. hat sich erneut auf Facebook an die Öffentlichkeit gewandt. Die Mutter der vermissten Christina habe sehr viele Hinweise bekommen, allerdings keine, die sie dem Aufenthaltsort ihrer Tochter näher gebracht hätten. Sie bedankte sich bei allen, die ihren Aufruf teilten und versicherte, bei neuen Entwicklungen wieder zu posten.

Hauptmeldung: 16-jährige Christina aus Schwandorf vermisst

Schwandorf - Schon seit dem zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, gilt die 16-jährige Christina L. als vermisst. Wie die „Mittelbayerische“ berichtet, stieg Christina am zweiten Feiertag in Schwandorf in den Zug nach Nürnberg. Danach verliert sich die Spur. 

Lesen Sie auch: Rätselhafter Fall: Polizei sucht vermisstes Kind (13) mit diesem Foto

Demnach ist Christina am 26. Dezember am Schwandorfer Bahnhof in einen Regionalexpress der Bahn nach Nürnberg gestiegen. Der Zug fuhr in Schwandorf 13.07 Uhr ab. Danach gab es noch ein Lebenszeichen von ihr. So telefonierte  die 16-Jährige noch von ihrem Handy aus mit der Mutter ihrer Freundin, die sie mit dem Auto von Regensburg zum Bahnhof Maxhütte-Haidhof gebracht hatte.

Lesen Sie auch: Rebecca (15) vermisst - Mordkommission wurde eingeschalten

Soweit man es rekonstruieren kann, fuhr Christina dann mit dem Bus zum Bahnhof Schwandorf. Ihr Zug zu ihrem Wohnort bei Pforzheim habe Verspätung, gab das Mädchen noch durch, berichtet die Mutter. 

In ihrer Sorge wandte sich Birgit L., die in der Nähe von Pforzheim wohnt, inzwischen an die Öffentlichkeit. Gegenüber der „Mittelbayerischen Zeitung“ schilderte sie, welche spärlichen Hinweise sie hat, die bei der Suche nach dem Mädchen helfen könnten. 

Seitdem nichts mehr. Das Handy von Christina ist offensichtlich ausgeschaltet. Auch bei ihrem Freund hat sie sich nicht mehr gemeldet.

Birgit L. hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Und sie hat auf Facebook einen verzweifelten Suchaufruf gepostet. „Ich mache mir große Sorgen. Und bitte deshalb um Mithilfe meine Tochter schnellstmöglich zu finden. Hinweise bitte per PN oder an jede Polizeidienststelle.# BITTE TEILEN#“ schreibt sie darin. 

Lesen Sie auch bei merkur.de*: Nicht von der Schule heimgekommen: Schüler (8) wird vermisst - Suchaktion läuft

Lesen Sie auch bei Merkur.de*: „Ich bin in Schwierigkeiten“ - Tobias (19) aus Unterschleißheim nach ominöser Nachricht verschwunden

*merkur.de und nordbuzz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes. 

js/lin

Zurück zur Übersicht: Bayern

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT