Gebühr für Änderung

Fehlender Bindestrich nur eine Bußgeld-Ente?

Landkreis - Siegfried Heck aus Bad Aibling ärgert sich: Er wollte seinen Kfz-Schein korrigieren lassen, musste dafür aber eine Gebühr bezahlen. Ist das überhaupt rechtens?

Ob es überhaupt stimmt, dass deutsche Autofahrer im europäischen Ausland mit bis zu 500 Euro zur Kasse gebeten können, weil zwar in ihrem Kfz-Schein ein Bindestrich zwischen dem Stadtkürzel und den Zahlen verzeichnet ist, aber nicht auf dem Kennzeichen, ist unklar. Möglicherweise war es nur eine "Bußgeld-Ente im Sommerloch",  teilte der ADAC auf Anfrage des Oberbayerischen Volksblatts mit.

Hintergrund:

Die Zulassungsstellen im Landkreis Rosenheim hatten im August auf eine Meldung reagiert, wonach in Österreich und Italien Bußgelder erhoben worden seien. Wenn ein solches Bußgeld ausgestellt wurde, so können Betroffene das Geld zurückfordern. Es sei aber kein Fall bekannt.

Eine Korrektur kostet jedenfalls 11,40 Euro  - und das ärgert Dr. Siegfried Heck aus Bad Aibling: "Warum soll ich als Halter für Fehler haften und zahlen, die offensichtlich die Zulassungsstelle zu vertreten hat?" Rosenheims Landrat Josef Neiderhell hält im OVB dagegen: "Das Kennzeichen kann in der Zulassungsbescheinigung mit und ohne Trennstrich geschrieben werden. Beide Schreibweisen sind gleichberechtigt gültig".

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in Ihrer OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de

Quelle: rosenheim24.de

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