Nach Leichenfund in Mangfall

Polizei geht davon aus, dass es der vermisste 67-Jährige ist

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Bruckmühl - Am Donnerstag in den frühen Morgenstunden stürzte ein 67-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim in die Mangfall. Einige Studen später wurde eine männliche Leiche im Fluss gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um den selben Mann handelt.

Die Ermittlungen zu der Leiche, die am Donnerstag aus der Mangfall geborgen wurde, laufen auf Hochtouren. In der Nacht vom 3. auf den 4. April war ein 67-Jähriger bei einem Lagerfeuer mit Freunden in den Fluss gestürzt und untergegangen. Am nächsten Tag wurde eine männliche Leiche im Fluss treibend gefunden. Ob es sich bei dem Toten um den 67-Jährigen handelt, war zunächst unklar. Inzwischen geht die Polizei davon aus, dass es derselbe Mann ist, der in der Nacht ins Wasser stürzte, erklärt Simon Irger, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Nachfrage von innsalzach24.de. Eine offizielle Identifizierung steht aber noch aus. 

Mann fällt in Mangfall und geht unter - hier saß er zuvor noch mit Freunden

 © Josef Reisner
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Wie genau es dazu kam, dass der Mann mitten in der Nacht in die Mangfall fallen konnte, muss erst noch geklärt werden. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen derzeit.

Die Polizei war am Donnerstagmorgen zwischen 2 und 4 Uhr in den Gemeindebereich Bruckmühl alamiert worden. Es habe eine Feier an der Mangfall gegeben, bei der ein Mann ohne Fremdeinwirkung in den Fluss gefallen war. Das hatten Gäste der Party berichtet. Mit einem Polizeihubschrauber und der Unterstützung der Wasserwacht wurde noch in der Nacht nach dem Vermissten gesucht - ohne Erfolg. 

Gegen 11.30 Uhr am Donnerstag fanden Beamte dann eine im Wasser treibende, männliche Leiche, berichtete die Polizei auf Nachfrage von mangfall24.de.

Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zu den Umstände unter denen der Tote im Fluss landete und der Identität des Mannes. Am Nachmittag berichtete die Polizei dann in einer Pressemeldung, dass der Vermisste identifiziert werden konnte. Es handle sich um einen 67-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim, der sich mit mehreren Personen an der Mangfall an einem Lagerfeuer aufgehalten hatte. Ob es sich bei ihm um denselben Mann handelte, der im Fluss gefunden wurde, war nach wie vor nicht sicher. 

Der Leichenfund ist längst kein Einzelfall. Bereits vor einem Monat ereignete sich in Dorfen ein ähnlich tragischer Unfall. Am unsinnigen Donnerstag stürzte ein 18-Jähriger alleinbeteiligt in die Isen. Der junge Mann galt für mehrere Stunden als vermisst, ehe die Polizei seine Leiche im Wasser fand.

jv

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