"Brot für die Welt" bringt acht Millionen Euro

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Nürnberg - Bei der Spendenaktion “Brot für die Welt“ wurden im vergangenen Jahr im Freistaat gut acht Millionen Euro gesammelt. Damit sind die Bayern auf dem Spitzenplatz der deutschen Landes- und Freikirchen.

Trotz eines leichten Rückgangs um 1,6 Prozent stünden die Bayern damit erneut auf dem Spitzenplatz unter den Landes- und Freikirchen in Deutschland, teilte das Diakonische Werk Bayern am Mittwoch in Nürnberg mit. Das Geld für die Aktion der evangelischen Kirche stammt aus Kollekten und Spenden der gut 1500 bayerischen Kirchengemeinden - auch die Adventskollekten 2009 flossen mit ein - sowie aus direkten Überweisungen an die Hilfsorganisation. Bundesweit wuchs die Spendensumme gegenüber dem Vorjahr um fast 7,5 auf 62,13 Millionen Euro. Um den Armen in der Welt besser helfen zu können, forderte der Präsident des Diakonischen Werkes Bayern, Ludwig Markert, erneut eine Steuer auf Finanzgeschäfte. “Die Verursacher der weltweiten Finanzkrise müssen sich an der Beseitigung der angerichteten Schäden beteiligen.“ Die Folgen des Zusammenbruchs hätten weltweit zu billionenfachen Verlusten geführt und die entwicklungspolitischen Erfolge vieler Jahrzehnte zerstört. 2010 förderte “Brot für die Welt“ 1020 Projekte in 73 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas. Es ging dabei vor allem um Ernährungssicherung, Bildung und Gesundheit, die Überwindung von Gewalt sowie den Kampf gegen Aids.

dpa

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