Rosenheimer Bundespolizei vorbereitet 

Brennerroute von Flüchtlingen noch kaum genutzt

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Tirol/Rosenheim - Mit der Schließung der Balkanroute für Flüchtlinge wird jetzt damit gerechnet, dass die Flüchtlingswelle wieder vermehrt über Züge aus Italien führt. 

Derzeit gibt es nach Auskunft der Rosenheimer Bundespolizei aber noch keine signifikant ansteigenden Flüchtlingszahlen auf der Brennerroute.

Man habe immer wieder Flüchtlingsaufgriffe in grenzüberschreitenden Zügen, die Zahlen seien aber noch lange nicht so hoch wie in den Sommermonaten, heißt es seitens der Bundespolizei auf Anfrage von Radio Charivari. Dies könne sich aber jederzeit ändern. 

Man beobachte die Lage und warte auch auf Hinweise aus Österreich oder Italien. Den Erfahrungen der vergangenen Jahre nach steigt die Flüchtlingszahl ab dem Frühjahr an, darum werden derzeit die Züge trinational bestreift, also von italienischen, österreichischen und deutschen Polizeikräften. Außerdem bleibt abzuwarten, wie sich die verschärften Kontrollen auf österreichischer Seite auf die Flüchtlingszahlen an den deutschen Grenzen auswirken werden. Um die Kontrollen zu verschärfen, will Österreich nun auch Soldaten an die Grenze stellen.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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