Traurig: Tiertragödie auf der Alm

Brannenburg - Eine beispiellose Tiertragödie spielte sich auf den Almwiesen im Arzmoosgebiet ab. Mehrere Jungrinder sind ums Leben gekommen, ein Kalb wird immer noch vermisst.

Wie erst jetzt bekannt wurde, spielte sich nach Fronleichnam bis Sonntag 22. Juni auf den Almwiesen im Arzmoosgebiet eine Tiertragödie ab, bei der drei Jungrinder über eine Felswand bei der sogenannten „Steinernen Stiege“ abstürzten und getötet wurden.

Weitere Tiere verletzten sich an den Beinen und eine Kalbin wird noch vermisst. Aus unbekannten Gründen wurde die Herde von 31 Jungrindern in Panik versetzt. Die Tiere wurden vermutlich in der Nacht aufgeschreckt und liefen in Richtung Abgrund.

Der Besitzer der Tiere, ein Landwirt aus Brannenburg, fand 3 tote Rinder am Fuß einer Felswand und den Rest der versprengten Herde weit ab vom ursprünglichen Weidegrund. Die vermisste Kalbin hat eine grüne Ohrmarke mit der Nummer 95.

Die toten Rinder konnten aus dem unwegsamen Gelände nur mit einem Hubschrauber geborgen werden und mußten dann der Tierkörperbeseitigung zugeführt werden. Nach Auskunft des Landwirts ist ein solches Ereignis im Bereich der Almwiesen im Arzmoos noch nie vorgekommen. Die Ursache für die panische Flucht der Tiere ist zur Zeit noch unerklärlich.

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten sich bei der Polizeiinspektion Brannenburg, unter Tel. 08034/90680 zu melden.

Pressemeldung Polizeiinspektion Brannenburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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