Fahnder stoppten Italiener auf der A8

Autodieb wollte zu Fuß in den Wald flüchten

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Brannenburg - Bei einer Kontrolle auf der A8 ergriff der gestoppte Mann plötzlich zu Fuß die Flucht. Die Fahnder waren jedoch schneller.

Die bayerischen Schleierfahnder der PI Fahndung Rosenheim stoppten Mittwochnacht um 03.40 Uhr auf der Inntalautobahn bei Brannenburg einen Fiat Seicento mit deutschem Kennzeichen, um das Fahrzeug einer eingehenden Kontrolle zu unterziehen. Der Fahrer, ein 58-jähriger Italiener, gab zunächst vor, den Anhaltesignalen der Polizisten Folge zu leisten.

Fahnder schneller als Flüchtiger

Noch ehe der Kontrollplatz erreicht war, lenkte der Italiener sein Fahrzeug auf den Standstreifen, stoppte, löschte das Autolicht und stürmte aus dem Fahrzeug in den nahen Wald. Die Schleierfahnder nahmen sofort zu Fuß die Verfolgung auf und erreichten ihn, als er eben einen Wildzaun übersteigen wollte. Die Handschellen klickten.

Der Festgenommene hatte guten Grund zu flüchten, wie sich schnell herausstellte. Das Auto war frisch in Haslach gestohlen. Zudem befand sich im Pkw umfangreiches Diebesgut (Diagnosegeräte/Werkzeug) aus einem Werkstatteinbruch in St. Georgen /Baden Württemberg vom Wochenende. Bei seiner Vernehmung gab der Italiener an, erst seit Anfang des Monats aus dem Knast in Italien entlassen worden zu sein. Dort verbüßte er eine achtjährige Haftstrafe wegen diverser Einbrüche und fortgesetztem Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Mann hatte keinen Führerschein

Auch aktuell verfügte er über keinen Führerschein. Den Wagen samt Diebesware wollte er angeblich für einen Unbekannten gegen ein geringes Entgelt nach Italien bringen. Stattdessen stellten die Schleierfahnder das Diebesgut sicher und zeigten den einschlägig erfahrenen Italiener wegen Verdachtes auf Einbruch, Autodiebstahl und Fahren ohne Fahrerlaubnis an. Er ging erneut in Haft. Die Ermittlungen dauern an.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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