Provisorische Unterkunft im Haus der Kultur

Wohnhausbrand in Waldkraiburg - Bewohner dürfen Haus noch nicht betreten

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Großeinsatz der Rettungskräfte in Waldkraiburg
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Waldkraiburg - Am Dienstag, den 27. März, gegen 11.10 Uhr, kam es zu einem Wohnhausbrand in Waldkraiburg. Bei den Löscharbeiten wurden zwei Feuerwehrangehörige leicht verletzt. Der Schaden wird auf bis zu 1.000.000 Euro geschätzt. Die Kripo ermittelt.

Update, 6.59 Uhr: "Wir bitten um Geduld"

150 Einsatzkräfte von elf Feuerwehren hatten am Dienstag alle Hände voll zu tun: Das Dach eines Mehrfamilienhauses in der Adlergebirgsstraße brannte. Der Schaden beläuft sich mindestens auf eine Million Euro. Vorsorglich mussten auch der angrenzende Netto-Markt die angrenzenden Wohnungen des restlichen großen Dreispänners evakuiert werden.  „Durch die fehlenden Brandschutzwände war die Gefahr, dass das Feuer sich ausbreitet, zu groß“, erklärt der Waldkraiburger Kommandant Bernhard Vietze gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger.

Die Stadt richtete für die Bewohner eine provisorische Unterkunft im Haus der Kultur ein. Betreten dürfen sie das Wohnhaus noch nicht. „Vermutlich ist das Gebäude eine Zeit lang nicht betretbar, Sie können auch im Moment keine Kleider von dort holen. Erst muss geklärt werden, ob die Statik in Mitleidenschaft gezogen wurde, außerdem besteht noch Gefahr durch herabstürzende Ziegel und das Gebäude muss erst vom Rauch befreit werden. Wir bitten um Geduld.“ Dies erklärte laut OVB Siegfried Hanesch von der Stadt im Haus der Kultur. Erst müssten die Aufräumarbeiten der Feuerwehr abgewartet werden

Sollte es länger dauern, bis die Menschen wieder in ihre Wohnungen können, werde möglicherweise in einer Schulturnhalle eine provisorische Unterkunft eingerichtet, dort seien genügend Duschen vorhanden. Über Facebook informiert die Sprecherin der Stadt, Stephanie Till, laut Informationen des Mühldorfer Anzeigers die Bürger über neue Entwicklungen; hier erfahren sie auch, wann sie ihre Wohnungen betreten können.

Update, 17.21 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Am Dienstagmittag bemerkten Anwohner in der Adlergebirgsstraße in Waldkraiburg starken Rauch aus dem Dachbereich eines Mehrfamilienhauses und alarmierten die Feuerwehr. Die anrückenden Feuerwehren hatten über Stunden alle Hände voll zu tun, dem im Wohnhaus ausgebrochenem Feuer Herr zu werden. 

Während insgesamt elf Feuerwehren aus Waldkraiburg und der Umgebung mit etwa 150 Einsatzkräften mit den Löscharbeiten beschäftigt waren, sperrten unter anderem Polizeikräfte der örtlichen Dienststellen den Einsatzort weiträumig ab. Hierbei kam es teils zu starken Verkehrsbehinderung. Die Anwohner in der Nachbarschaft wurden mittels Durchsagen, auch in den örtlichen Radiosendern und auf dem Twitterkanal der Polizei aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. 

Alle Bewohner des brennenden und der beiden angrenzenden Häuser konnten ihre Wohnungen unverletzt verlassen. Lediglich das vom Brand betroffene Wohnhaus wird längere Zeit nicht bewohnbar sein. Um die Versorgung der betroffenen Bewohner kümmert sich derzeit die Stadt Waldkraiburg. Bei dem Einsatz wurden zwei Feuerwehrangehörige leicht verletzt. Sie wurden durch Kräfte des ebenfalls anwesenden Bayerischen Roten Kreuzes versorgt. 

Die Kriminalpolizei Mühldorf übernahm die Ermittlungen zur Brandursache. Nach derzeitigem Ermittlungsstand halten die Beamten einen technischen Defekt als Brandauslöser für wahrscheinlich. Der entstandene Sachschaden wird auf bis zu 1.000.000 Euro geschätzt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Update, 15.25 Uhr: Video 

Update, 14.55 Uhr: Provisorische Unterkunft eingerichtet

Wie Stephanie Till, Pressesprecherin der Stadt Waldkraiburg, innsalzsach24.de soeben mitteilte, hat die Stadt im "Haus der Kultur" eine provisorische Unterkunft für alle evakuierten Bewohner der Aldergebirgsstraße eingerichtet. Viele Wohnungen seien aktuell nicht bewohnbar. 

Großeinsatz der Rettungskräfte in Waldkraiburg

Update, 14.38 Uhr: Dachstuhl komplett abgebrannt

Wie ein Anwohner, der nur wenige Meter von dem Wohnhaus entfernt wohnt, berichtet, ist der Dachstuhl so gut wie abgebrannt. Weiter gebe es noch keine offizielle Entwarnung seitens der Feuerwehr. Die Fenster sollen also noch immer geschlossen gehalten werden. Weiter berichtet er, dass der Wind eher in Richtung Kraiburg blasen würde. So seien die meisten umliegenden Gebäude zum Haus, wo es brennt, eher weniger bis gar nicht von Geruchsbelästigung betroffen. Zuvor sollen einzelne Häuser evakuiert worden sein. 

Update, 13.32 Uhr: Offenbar zwei Feuerwehrler verletzt

Der Großeinsatz der Rettungskräfte beim Brand eines Wohnhauses in Waldkraiburg läuft noch immer. Dies bestätigte die Waldkraiburger Polizei auf Nachfrage von innsalzach24.de. Laut Informationen von vor Ort haben die Feuerwehren den Brand zwischenzeitlich unter Kontrolle gebracht.

Großbrand in der Adlergebirgsstraße in Waldkraiburg

Laut ersten Informationen der Polizei wurden bei den Löscharbeiten zwei Feuerwehrler leicht verletzt. Wie lang die Löscharbeiten noch andauern, ist derzeit noch nicht absehbar.

Weitere Informationen folgen!

Erstmeldung 12.30 Uhr: Großeinsatz in Waldkraiburg

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in einer Vorausmeldung mitteilt, läuft derzeit ein Großeinsatz der Feuerwehr in Waldkraiburg in der Adlergebirgsstraße bezüglich eines Brandes mit starker Rauchentwicklung. Die Polizei ist ebenfalls vor Ort und hat den Bereich großräumig abgesperrt. 

Bewohner der näheren Umgebung werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Zum genauen Ausmaß des Brandes und der Brandursache können derzeit noch keine Auskünfte gegeben werden.

mh/Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund einer Fehlübermittlung ging die Redaktion davon aus, dass sich der Brandherd in einem Lebensmittelgeschäft, in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses, befand. Dies ist nicht korrekt. Wir bitten dies zu Entschuldigen. Das Lebensmittelgeschäft wurde aber vor allem durch das Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Das Feuer brach nach derzeitigen Ermittlungsstand der Polizei in einer Wohnung des betroffenen Wohnhauses aus. 

Quelle: innsalzach24.de

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