Bei Hochzeitsfeier am Starnberger See

Bräutigam soll Gast brutal von hinten attackiert haben

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Bernried am Starnberger See - Zu einer brutalen Attacke soll es im Sommer 2017 bei einer Hochzeit gekommen sein. Nun wird der Fall vorm Gericht in München geklärt. Beschuldigt wird der Bräutigam.

Eigentlich soll so eine Hochzeit der schönste Tag im Leben sein. Doch zumindest für den Gast einer Hochzeit am Starnberger See im vergangenen Sommer scheint dieser Tag eher übel gewesen zu sein, berichtet unser Partnerportal merkur.de. Am Ende ist ein Ingenieur aus dem baden-württembergischen Esslingen schwer verletzt. Nun ist der Fall vor dem Landgericht München II verhandelt worden.

Der Vorwurf: Ausgerechnet der Bräutigam soll den Mann am 14. Juni 2017 auf Schloss Höhenried am Starnberger See von hinten brutal niedergetreten haben. Anlass soll eine Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Lebensgefährten seiner Freundin gewesen sein, der den gesamten Abend über provoziert habe. Bei der darauf folgenden Attacke soll er einen achtfachen offenen Bruch des rechten Unterschenkels erlitten haben.

Der Bräutigam aus Tutzing habe versucht, die beiden Streithähne voneinander zu trennen, den verletzten Ingenieur nach hinten weggezogen und dem 38-Jährigen dabei das Bein durchgetreten. Nun fordert der Geschädigte 20.000 Euro Schmerzensgeld, da er noch immer unter Schmerzen leide und seinen Beruf nicht vollumfänglich ausüben könne.

Der Beschuldi gte weist jede Schuld von sich. Der geschädigte Ingenieur soll sich beim Sturz verletzt haben, als er zurückgezogen wurde und hingefallen ist. Die Verhandlung wird am 17. April fortgesetzt.

ksl

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/Oliver Berg/d

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