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24-Stunden-Kontrollaktion der Polizei

Blitzmarathon 2018 in Bayern: An diesen Stellen jagt die Polizei Raser

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Landkreis - Einen ganzen Tag lang macht die Polizei in Bayern Jagd auf Raser. Im Anschluss an den Blitzmarathon gibt es eine Schwerpunktwoche mit weiteren Kontrollen.

Die bayerische Polizei will am Mittwoch ab 6 Uhr morgens mit einem 24-Stunden-Blitzmarathon gegen Raser vorgehen. Insgesamt rund 1.900 Polizistinnen und Polizisten sowie etwa 50 Bedienstete der Gemeinden und Zweckverbänden der kommunalen Verkehrsüberwachung kontrollieren die Geschwindigkeit an rund 2.000 möglichen Messstellen in ganz Bayern.

Die meisten Kontrollpunkte werden dabei nicht durchgehend besetzt sein. Die Zeiträume werden jedoch, anders als die meisten Örtlichkeiten, nicht vorab bekannt gegeben. Ein besonderes Augenmerk gilt den Rasern auf Landstraßen. Die Aktion ist Teil des europaweiten 'Speedmarathons', der vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk 'TISPOL' koordiniert wird. Auch andere Bundesländer beteiligten sich daran.

Blitzmarathon 2018: Hier stehen die Blitzer in Bayern

Übersicht Oberbayern

Die restlichen Kontrollstellen in Bayern finden Sie hier.

Problembewusstsein für zu hohe Geschwindigkeit stärken 

Auch der sechste Bayerische Blitzmarathon findet im Rahmen des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2020 'Bayern mobil – sicher ans Ziel' statt. "Mit unserem Bayerischen Blitzmarathon wollen wir das Problembewusstsein für zu hohe Geschwindigkeit schärfen", erklärte Herrmann im Vorfeld. "Unsere Verkehrsteilnehmer sollen sich dauerhaft an die Geschwindigkeitslimits halten und im Zweifel besser den Fuß vom Gas nehmen." Beim Blitzmarathon gehe es der Polizei nicht darum, möglichst viele Verwarnungen auszusprechen oder Bußgeldbescheide zu verschicken. "Deshalb haben wir alle Messstellen im Vorfeld im Internet veröffentlicht", so der Minister weiter.

2017 insgesamt 8941 Tempo-Sünder in Bayern

Laut Herrmann zeigen die Erfahrungen bei den Blitzmarathonaktionen der vergangenen Jahre, dass es immer noch zu viele Unbelehrbare gibt: "Obwohl auch im letzten Jahr alle Messstellen frühzeitig im Internet unter www.sichermobil.bayern.de abrufbar waren, gingen uns 2017 beim Blitzmarathon in Bayern insgesamt 8.941 Geschwindigkeitssünder ins Netz." Das wiegt nach Herrmanns Worten besonders schwer, denn die bayerische Verkehrsunfallstatistik zeigt ganz klar, dass zu schnelles Fahren die Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle ist. 

2017 wurden insgesamt 226 (2016: 215) und damit 5,1 Prozent mehr Menschen durch Geschwindigkeitsunfälle getötet, als im Vorjahr. Die Zahl der dabei Verletzten ging mit 10.112 zwar leicht zurück (2016: 10.234, -1,2 Prozent). Insgesamt stieg die Zahl der registrierten Geschwindigkeitsunfälle aber auf 19.060 (2016: 18.763, +1,6 Prozent) weiter an.

mh/Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium des Inneren

Quelle: rosenheim24.de

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