Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bistum Augsburg reicht Mixa Hand zur Aussöhnung

+
Ehemaliger Bischof von Augsburg: Walter Mixa.

Augsburg - Wegen Misshandungsvorwürfen von Heimkindern hatte sich der ehemalige Bischof von Augsburg Walter Mixa vor über einem Jahr zurückgezogen. Jetzt geht die katholische Kirche wieder auf ihn zu.

Die katholische Kirche im Bistum Augsburg stellt die Weichen für eine Aussöhnung mit dem früheren Ortsbischof Walter Mixa. Papst Benedikt XVI. hatte dem 70-Jährigen nach dessen Rücktritt im Frühjahr 2010 zu einer “Zeit des Schweigens, der Sammlung und des Gebets“ geraten. “Man könnte sagen, dass die Zeit der Heilungen und des Schweigens eigentlich so vorbei ist“, sagte der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa nun dem Bayerischen Rundfunk anlässlich seines Amtsjubiläums am Dienstag.

Zdarsa betonte jedoch, dass Mixa nun nicht wieder im Bistum aktiv werden solle: “Es ist undenkbar, dass mein Vorgänger jetzt hier vortreten würde, um Firmungen vorzunehmen. Das würde niemand bejahen.“

Im Frühjahr 2010 war Mixa nach Misshandlungsvorwürfen ehemaliger Heimkinder zurückgetreten und hatte sich auf Empfehlung des Papstes aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Im Januar 2011 meldete sich der 70-Jährige zurück und kündigte an, mit einem ehemaligen Personenschützer eine Vortragsreise zu planen. Wenig später zog Mixa diese Ankündigung aber wieder zurück. Auch die geplante Freischaltung einer eigenen Internetseite zu seinem 70. Geburtstag im April wurde wieder abgesagt.

Bischof Zdarsa hatte am 18. Oktober 2010 den Treueeid nach dem Staatskirchenvertrag abgelegt und wenige Tage später seine Einführung ins Amt gefeiert.

dpa