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Aktionstag "Fuß vom Gas": 512 Verkehrssünder erwischt

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Um möglichst viele Verkehrsteilnehmer für die Gefährlichkeit von überhöhter Geschwindigkeit zu sensibilisieren und dadurch einen breiten Denk- und Lernprozess anzustoßen, wurde am Donnerstag der flächendeckende Aktionstag "Fuß vom Gas" durchgeführt.

Landkreis - Zu schnelles Fahren ist immer noch die Ursache Nummer eins bei schweren Verkehrsunfällen. Mehr als jeder dritte tödliche Verkehrsunfall wird von Rasern verursacht. Die immer noch hohe Zahl an Unfallopfern zeigt deutlich, dass weiterhin intensive und öffentlichkeitswirksame Geschwindigkeitskontrollen erforderlich sind, um einen dauerhaften Einstellungs- und Verhaltenswandel der motorisierten Verkehrsteilnehmer herbeizuführen.

Hauptunfallursache für tödliche Verkehrsunfälle in Bayern und im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ist nach wie vor überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit. Im Jahr 2016 musste, entgegen dem Trend der Vorjahre, eine Steigerung bei den Geschwindigkeitsunfällen mit tödlichem Ausgang festgestellt werden. In Bayern liegt der Anteil bei 37,3 % (215 von 576 Verkehrstoten) und in Oberbayern Süd bei 38,6 % (32 von 83 Verkehrstoten).

Um möglichst viele Verkehrsteilnehmer für die Gefährlichkeit von überhöhter Geschwindigkeit zu sensibilisieren und dadurch einen breiten Denk- und Lernprozess anzustoßen, wurde am Donnerstag der flächendeckende Aktionstag "Fuß vom Gas" durchgeführt. In der Zeit von 6 Uhr bis 24 Uhr mussten an rund 100 verschiedenen Messstellen im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd 521 Verkehrsteilnehmer wegen Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit beanstandet werden.

Polizeipräsident sprach mit Verkehrsteilnehmern

Polizeipräsident Robert Kopp sprach an einer Kontrollstelle in Rosenheim persönlich mit Verkehrsteilnehmern und Medienvertretern, um dabei das Thema „Geschwindigkeit“ noch besser im Bewusstsein der Fahrzeugführer zu verankern.

Polizeipräsident Robert Kopp sprach an einer Kontrollstelle in Rosenheim persönlich mit Verkehrsteilnehmern und Medienvertretern, um dabei das Thema „Geschwindigkeit“ noch besser im Bewusstsein der Fahrzeugführer zu verankern: 

"Unser Ziel ist es, das Gefahrenbewusstsein der motorisierten Verkehrsteilnehmer für zu schnelles Fahren nachhaltig zu schärfen. Wir wollen mit diesem Aktionstag nicht an den Geldbeutel der Auto- und Motorradfahrer, sondern auf die dramatischen Folgen der Raserei hinweisen. Uns ist es wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmer gesund und sicher zu Hause ankommen."

Die Schwerpunktkontrollen gegen Raser finden im Rahmen des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2020 'Bayern mobil – sicher ans Ziel' statt. Das große Maßnahmenpaket reicht von verstärkter Öffentlichkeitsarbeit über Verkehrsüberwachung bis hin zur verbesserten Verkehrsraumgestaltung. Das Verkehrssicherheitsprogramm ist unter www.sichermobil.bayern.de abrufbar.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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