Bilanz von der A93 und A8

Unfälle im Rückreise-Verkehr sorgen für kilometerlange Staus

Landkreis - Trotz Osterferienende für immerhin elf Bundesländer kam es an diesem Wochenende nicht zu den befürchteten lang andauernden Staus auf den Autobahnen A8 und A93 im Dienstbereich der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim. Doch sechs Unfälle verursachten Behinderungen:

Unfallbedingte Behinderungen gab es allerdings am Samstagvormittag auf der A 8 in Fahrtrichtung München zwischen Bad Aibling und Irschenberg. Bei dichtem Rückreiseverkehr, der in diesem Bereich immer wieder ins Stocken kam, ereigneten sich kurz vor der Anschlussstelle Irschenberg zeitgleich zwei Auffahrunfällen ohne Verletzte mit einem Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Die Blockierung des linken Fahrstreifens sorgte im Nu für einen ca. 5 km langen Stau zurück bis zur Anschlussstelle Bad Aibling. Nach Räumung der Unfallstelle hatte sich dieser allerdings in kurzer Zeit wieder aufgelöst. Insgesamt ereigneten sich im Berichtszeitraum sechs Verkehrsunfälle, ausschließlich mit Sachschäden.

Lkw-Fahrer übersieht Baustelle bei Oberaudorf

Der 29-jährige Sattelzug-Fahrer aus Weissrussland befuhr am Samstag gegen 13.30 Uhr die A 93 Richtung Kufstein. Dass die Fahrspuren auf der Autobahn nicht immer schnurgerade verlaufen, wurde ihm an der anlässlich des Neubaus der Lärmschutzwand eingerichteten Baustelle Höhe Innsiedlung Oberaudorf bewusst. Er übersah die in einer Linksverschwenkung verlaufende Verkehrsführung und prallte mit der rechten Seite der Zugmaschine gegen die dortige Betonschutzplanke sowie eine Warnbake. Anschließend musste er seine Fahrt wegen des durch den Aufprall geplatzten Reifens unterbrechen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro.

Heftiger Auffahrunfall auf der A8 bei Bad Aibling

In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 01 Uhr ereignete sich auf der A 8 Richtung München kurz nach der Anschlussstelle Bad Aibling ein Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden. Ein 26-jähriger Rumäne befuhr mit seinem Pkw bei strömendem Regen den mittleren der drei Fahrstreifen. Ein sich mit deutlich höherer Geschwindigkeit annähernder 51-jähriger Pkw-Fahrer aus Nürnberg erkannte den Vorausfahrenden zu spät, versuchte noch vergeblich nach links auszuweichen und prallte seitlich versetzt gegen den Pkw des Rumänen. Durch den starken Anstoß wurden beide Fahrzeuge nach links gegen die Mittelleitplanke geschleudert und mussten abgeschleppt werden. Zur Fahrbahnreinigung wurde zusätzlich eine Kehrmaschine der Autobahnmeisterei angefordert. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 25.000 Euro, verletzt wurde niemand.

Österreichischer Rettungsdienst hat Landsmann im „Schlepptau“

Den mit Blaulicht und Martinshorn vorausfahrenden Organtransport eines österr. Rettungsdienstfahrzeugs nutzte ein 54-jähriger österreichischer Pkw-Fahrer aus Feldkirch, um schneller auf der linken Spur vorwärts zu kommen. Nachdem er dabei am Samstag gegen 14 Uhr auf der A 8 Richtung München im Bereich zwischen Bernau und Rosenheim den Abstand verkürzte bzw. die Geschwindigkeitsbeschränkung missachtete, musste er sich deutliche Worte der anhaltenden Beamten gefallen lassen. Passend dazu gabs eine Bußgeldanzeige, auf österreichisch „Organmandat“ genannt.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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