Betrüger von Bischof Mixa muss hinter Gitter

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Betrüger von Bischof Mixa (l.) muss ins Gefängnis.

Ingolstadt - Mit einer ebenso rührenden wie erfundenen Geschichte hatte ein Betrüger unter anderem auch den früheren Augsburger Bischof Walter Mixa betrogen. Jetzt fiel das Urteil gegen ihn.

Das Landgericht Ingolstadt verurteilte den 29-Jährigen am Donnerstag wegen Betruges in fünf Fällen zu drei Jahren Haft. Der in Eichstätt und den USA aufgewachsene Ex-Ministrant hatte Mixa im Herbst 2010 mit einer ebenso rührenden wie erfundenen Geschichte um eine schwere Krankheit um knapp 5000 Euro erleichtert. Da Staatsanwaltschaft und Verteidigung auf Revision verzichteten, ist das Urteil rechtskräftig.

Bei seiner Vernehmung als Zeuge hatte der Bischof vor Gericht gesagt: „Geholfen habe ich aus der Haltung des Mitgefühls.“ Das Geld dürfte Mixa indessen kaum mehr wiedersehen. Der Täter hat es längst ausgegeben. Mixa war im Frühjahr 2010 von seinem Amt als Augsburger Bischof zurückgetreten. Er hatte massiv unter Druck gestanden, weil er in seiner Zeit als Stadtpfarrer von Schrobenhausen Heimkinder geschlagen haben soll.

dpa

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