Gesprächstermin wegen A94 im Bundesverkehrsministerium:

"Werde weiter auf Einhaltung von Zeitplan drängen"

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Bild: v.l.n.r.: MdB Andreas Scheuer, MdB Andreas Lenz, MdB Max Straubinger, Bundesminister Alexander Dobrindt, MdB Stephan Mayer

Altötting/Mühldorf - Im Rahmen eines Gesprächs mit Verkehrsminister Dobrindt machten die heimischen Abgeordneten in Sachen A94-Bau noch einmal ihre Position deutlich.

Im Rahmen eines Gesprächs mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt machten die betroffenen Wahlkreisabgeordneten Stephan Mayer, Andreas Scheuer, Max Straubinger Andreas Lenz noch einmal die Notwendigkeit des schnellstmöglichen Ausbaus der A 94 für die Menschen und die Wirtschaft in der Region deutlich.

„Ich werde weiterhin intensiv darauf drängen, dass der Zeitplan eingehalten und mich nachdrücklich dafür einsetzen, dass Ende dieses Jahres feststeht, welches der vier Konsortien, die ein Angebot abgegeben haben, den Zuschlag bekommt, damit Anfang 2016 mit dem Bau begonnen werden kann. Ich bin zuversichtlich, dass ich meine Zusage einhalten werde, nämlich dass der Abschnitt Pastetten – Heldenstein 2018, spätestens 2019 fertiggestellt wird“, sagte der Heimatabgeordnete Stephan Mayer in Berlin nach dem Gespräch.

Beim Treffen im Bundesverkehrsministerium berichtete Bundesminister Dobrindt seinen Bundestagskollegen über die bisherigen Fortschritte bei der Realisierung der A 94. Besonders erfreulich ist, dass die Neubauabschnitte Pastetten – Dorfen – Heldenstein bereits Baurecht erlangt haben, die Bauvorarbeiten schon begonnen haben und das Ausschreibungsverfahren als IPB-Projekt gegen Ende des Jahres abgeschlossen sein wird. So steht 2016 einem Baubeginn nichts mehr im Wege. Bei einem planmäßigen Verlauf der Bauarbeiten werden damit die rund 33 Kilometer zwischen Pastetten und Heldenstein mit einem Kostenaufwand von 480 Mio. Euro spätestens im Jahr 2019 befahrbar sein.

Ein besonderes Anliegen war Stephan Mayer, MdB und seinen Kollegen zudem der Bereich Marktl – Simbach – Kühstein. Max Straubinger, MdB mahnte, dass nach erfolgtem Ausbau der A 94 in dem zuvor beschriebenen Abschnitt die Stadt Simbach am Inn in eine sogenannte Sandwich-Situation, bei der dann der Straßenverkehr von beiden Seiten auf die Stadt zuströmt, komme. Dies müsse unbedingt verhindert werden, so Straubinger.

Die vier CSU-Bundestagsabgeordneten forderten daher mit Nachdruck, dass dieser Abschnitt im neuen Bundesverkehrswegeplan in den vordringlichen Bedarf aufgenommen werden muss, damit die notwendigen Planungen durch die Autobahndirektion Südbayern begonnen werden können.

Pressemeldung Bürgerbüro MdB Mayer

Quelle: innsalzach24.de

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