Absperrung gerammt und dann abgehauen

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Bergen/Samerberg - Erst rammte ein Rentner mit seinem Lkw eine Baustellenabsicherung und verursachte dabei hohen Schaden. Wenige Kilometer weiter war der "Spaß" jedoch vorbei:

Am Samstag, 8. November, gegen 9.20 Uhr, ging bei der Polizei die Mitteilung ein, dass ein Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn in Richtung München am Beginn der Baustelle des Bergener Talübergangs die dortige Absicherung beschädigt hätte und mehrere Teile auf der Fahrbahn verteilt seien. Ein Verursacher sei jedoch nicht mehr vor Ort.

Beim Eintreffen des Autobahnmeisters und der Streife der Autobahnpolizei konnte festgestellt werden, dass ein Lkw in die linke Betongleitwand gefahren war und im weiteren Verlauf zwei beleuchtete Warnbaken umgefahren hatte. Deren Teile sowie zahlreiche Bruchstücke eines Mercedes-Lkw waren unter anderem auf der Fahrbahn verstreut und ließen darauf schließen, dass am Fahrzeug wohl erheblicher Schaden entstanden war.

Nach Beweisaufnahme und Sicherung der Unfallstelle konnte die aufnehmende Streife den betreffenden Lkw eine Dreiviertelstunde später parkend an der Rastanlage Samerberg antreffen. Dessen Fahrer, ein 65-jähriger Rentner aus Franken hatte den Unfall natürlich bemerkt und sogar an der Rastanlage Hochfelln kurz angehalten. Schließlich war er aber dann doch ohne weitere Veranlassungen weitergefahren.

Er wurde wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort angezeigt. Als Grund für den Unfall nannte er letztlich, dass er beim Besichtigen der Landschaft unaufmerksam war. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 6000 Euro.

Pressemeldung VPI Traunstein

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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