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Mehrere komplizierte Einsätze

Bergwacht im Dauerstress: Mit Baby im Tragetuch - Urlauberin (33) bei Sturz schwer verletzt

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Auch ein Hubschrauber kam bei den spektakulären Rettungskationen zum Einsatz.

Trotz der brütenden Sommerhitze sind derzeit tausende Menschen in den Bergen unterwegs, wobei auch die heimischen Bergwachten immer wieder gefordert sind.

Berchtesgadener Land - Am Dienstagmittag gegen 11.45 Uhr war eine 33-jährige Frau am Anfang der Wimbachklamm gestürzt und hatte sich einen Oberarmbruch und mehrere Schürfwunden zugezogen. Die Urlauberin aus Baden-Württemberg hatte ihr drei Monate altes Kind im Tragetuch am Körper dabei, das beim Sturz aber glücklicherweise unverletzt geblieben war. Die Bergwacht Ramsau versorgte die Patientin und übergab sie zusammen mit dem Baby an den Landrettungsdienst des Roten Kreuzes, der Mutter und Kind per Krankenwagen in die Kreisklinik nach Bad Reichenhall transportierte.

Am Dienstag gegen 13 Uhr ging bereits der nächste Alarm für die Ramsauer Bergwacht ein: Ein Bergsteiger war am Hochkalter an der Scharte „Schöner Fleck“ psychisch blockiert und konnte nicht mehr weiter. Die Integrierte Leitstelle Traunstein alarmierte neben der Bergwacht Ramsau auch den Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“. Die Besatzung fand den unverletzten Mann in rund 2.100 Metern Höhe und flog ihn per Rettungstau zum Tallandeplatz der Bergwacht Ramsau aus.

Grünstein: Frau stürzt zehn Meter in die Tiefe

Kurz nach 14.45 Uhr gings weiter für die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger, die zu einer gestürzten 44-jährigen Fahrradfahrerin auf den Radweg entlang der Saalach zwischen Schneizlreuth und dem Ortsteil Unterjettenberg ausrücken mussten. Die Reichenhaller Bergretter versorgten die Frau, die sich dem Arm gebrochen hatte und brachten sie über Unterjettenberg direkt zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Während des Einsatzes war die Bergwacht Teisendorf-Anger in Bereitschaft, um eventuelle Folgeeinsätze schnell abwickeln zu können.

Am Mittwochnachmittag gegen 15.15 Uhr mussten dann die Berchtesgadener Bergretter und „Christoph 14“ zum Grünstein ausrücken, wo sich eine 68-jährige Urlauberin aus Sachsen beim Abstieg zum Königssee rund eine viertel Gehstunde unterhalb der Hütte bei einem Zehn-Meter-Absturz durch schrofiges Gelände unter anderem schwerer am Sprunggelenk und Brustkorb verletzt hatte. 

Der Einsatzleiter und die Bergwacht-Rettungsmannschaft fuhren zur Grünstein-Hütte, stiegen zu Fuß zur Patientin ab und versorgten sie notfallmedizinisch. „Christoph 14“ flog währenddessen vom Schneewinkel-Landeplatz aus mit einem Bergretter und dem Notarzt am 25-Meter-Tau zum Unfallort und brachte anschließend die in einem Rettungssitz gesicherte Verletzte und den Arzt per Tau vom Berg ins Tal. Eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übernahm die 68-Jährige am Schneewinkel-Landeplatz und lieferte sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall ein. Der Pilot holte währenddessen noch den Bergretter per Tau von der Einsatzstelle ab.

mm/tz

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