Bayerns Kronjuwel jetzt ein "Lutschbonbon"?

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Der "Blaue Wittelsbacher": der seltene blaue Diamant hatte ursprünglich 35 Karat

Washingthon/München - Deutsche Kunstexperten toben: Für eine Ausstellung in Washington ist der "Blaue Wittelsbacher", einst Kronjuwel von Bayern, umgeschliffen worden!

Seit 1807 zierte der "Blaue Wittelsbacher" die goldene Bügelkrone Bayerns. Dann musste der seltene blaue Diamant (35 Karat!) aus Geldnot verkauft werden. Über verschiedene Besitzer gelangte er 2008 schließlich zum Londoner Großjuwelier Lawrence Graff, der ihn für 18,7 Millionen Euro ersteigerte. Und dann tat der Juwelier das Unfassbare: Er ließ 4,5 Karat abschleifen, damit das Juwel besser funkelt.

„Zum Lutschbonbon entwertet“, schimpft  Hans Ottomeyer (63), Direktor des Deutschen Historischen Museums in Berlin, bei bild-online. „Es ist, als hätte man ein Rembrandt-Bild übermalt." Prof. Dr. Jürgen Evers (68) von der Uni München nennt die Aktion gar „Barbarei“.

Quelle: rosenheim24.de

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