Rückenwind für Bahn-Ausbau

München - Für den Bahnausbau fordert der Bayerische Landtag jetzt Mittel - insbesondere für die Strecke München - Mühldorf - Freilassing.

"Die Staatsregierung wird aufgefordert, sich beim Bund dafür einzusetzen, dass für eine sofortige Planungsaufnahme von Projekten der Schieneninfrastruktur in Bayern ausreichend Mittel aus dem nun eingeführten Planungskostenbudget zur Verfügung gestellt werden. Dies gilt vor allem für die TEN-Strecke Neu-Ulm - München - Mühldorf - Freilassing sowie für die Elektrifizierung der Strecken Nürnberg - Hof und Regensburg - Erlangen." Diesem Dringlichkeitsantrag der Fraktionen von CSU und FDP hat der Bayerische Landtag nun einstimmig entsprochen. Stimmkreisabgeordneter Roland Richter, einer der Initiatoren des Antrages, zeigt sich über den Erfolg begeistert: "Der Beschluss stärkt Verkehrsminister Peter Ramsauer den Rücken. Die Stillstandzeiten unter Tiefensee sind endlich vorbei!"

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Mit dem Beschluss soll nach Jahren von Unsicherheit und Untätigkeit der nicht nur für ganz Bayern wichtige Streckenabschnitt in die Transeuropäischen Netze TEN integriert werden können. Der Abschnitt ist Teil der Transversale von Paris nach Bratislava und Budapest und soll komplett elektrifiziert und mit Doppelspurabschnitten ausgestattet werden. "Von dem Streckenausbau profitiert neben dem Fern-, Regional- und Güterverkehr insbesondere auch die Anbindung Salzburgs an den Flughafen München sowie der Güterverkehr ins Chemiedreieck und insbesondere der Wirtschaftsstandort BGL" erklärt Richter die "dringende Notwendigkeit" des Ausbaues. Nur damit könne die überlastete Strecke über Rosenheim entlastet und erhebliche Vorteile für den Wirtschafts- und Personenverkehr erreicht werden. Mit dem Beschluss endet die Vernachlässigung des bayerischen Schienenverkehrs durch Ramsauers Vorgänger Wolfgang Tiefensee (SPD).

Pressemeldung Bürgerservicebüro

Quelle: rosenheim24.de

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